Automatisierung der Arbeit: Segen oder Fluch?

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Die vier Essays dieses Buches repräsentieren die Entwicklung der Überlegungen des Wirtschaftshistorikers Robert Skidelsky zu den Auswirkungen arbeitssparender Technologien auf das menschliche Leben.

Die vier Essays dieses Buches repräsentieren die Entwicklung der Überlegungen des Wirtschaftshistorikers Robert Skidelsky zu den Auswirkungen arbeitssparender Technologien auf das menschliche Leben. Er geht ihren Auswirkungen auf die Arbeitswelt und auf das „gute Leben“ nach und umreißt die Utopien und Dystopien, die mit ihrem Einsatz verbunden sind. Ausgehend von der Prämisse, dass die Reduktion von Arbeitszeit zum materiellen und spirituellen Wohlergehen der Menschen beiträgt und daher erstrebenswert ist, analysiert er ferner die Gründe für das Nicht-Eintreten der von Keynes vorausgesagten 15-Stunden-Arbeitswoche in den Industrieländern und zeigt Möglichkeiten und Bedingungen für die Reduktion von Arbeitszeit heute auf. Skidelsky plädiert für einen ethischen Einsatz von Technologie und für eine Wirtschaft, die nicht das Wachstum, sondern das Wohlergehen der Bevölkerung als oberste Maxime hat. Anstatt Menschen einem sinnlosen Wettlauf mit den Maschinen auszuliefern, fordert er eine Würdigung der Unvollkommenheit als Voraussetzung jeglicher menschlichen Bemühung und eines Lebens, das menschlich und zugleich menschenwürdig ist.