Serhiy Zhadan

Fellowships

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Seit Sommer 2014 notiert Serhij Zhadan, was ihm auf seinen Reisen ins ostukrainische Kriegsgebiet widerfährt. Es sind lyrische Momentaufnahmen, die das Essentielle jäh aufscheinen lassen, Kürzestgeschichten über Menschen, die plötzlich auf zwei verfeindeten Seiten stehen oder nicht mehr wissen, wo sie hingehören und was aus ihnen werden soll. In ihrer Lakonik mit Brecht korrespondierende Verse spiegeln das existentielle Elend von Millionen einzelner Menschen. »Schlimm ist es zu sehen, wie Geschichte entsteht.«