Europas Not

Auswege aus der Energiekrise
Panels and Discussions

Der vom russischen Angriff auf die Ukraine ausgelöste Preisschock bei Öl, Gas und Strom trifft Haushalte und Unternehmen europaweit hart. Bei steigendem öffentlichem Unmut in mehreren Ländern, wie Deutschland, suchen EU und nationale Regierungen verzweifelt nach Wegen, um kurzfristig den wirtschaftlichen Schaden der Preiserhöhungen einzudämmen und langfristig den Ausstieg aus der Abhängigkeit von nicht nur russischer fossiler Energie zu ermöglichen. Die Energiekrise scheint sogar zu einer gefährlichen Entzweiung zwischen Europa und den USA führen zu können. Ist Europa in der Lage, gleichzeitig die aktuelle Krise zu bestehen und trotzdem den Green Deal voranzutreiben? Und wie stark ist der ökologische Wandel gefährdet, wenn Europas Abhängigkeit von den dafür notwendigen chinesischen Rohstoffen und Seltenen Erden sich noch extremer darstellt als die heutige Abhängigkeit von russischem Öl und Gas?

In einer hochrangig besetzten Diskussion im Wiener Burgtheater im Rahmen der Reihe „Europa im Diskurs“ erklärten der deutsche Landwirtschaftsminister Cem Özdemir und der ehemalige österreichische Bundeskanzler Christian Kern sowie die führenden Wirtschafts- und Energiefachleute Adam Tooze, Monika Köppl-Turyna und Karen Pittel die Optionen für einen Ausweg aus der Energiekrise, der vielleicht größten Herausforderung für Europa seit Jahrzehnten.
 
Christian Kern, ehem. österreichischer Bundeskanzler
Monika Köppl-Turyna, Ökonomin
Cem Özdemir, deutscher Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft
Karen Pittel, Ökonomin
Adam Tooze, Historiker

Moderation: Eric Frey, DER STANDARD 


In deutscher Sprache

Partnership

Eine Kooperation im Rahmen der Veranstaltungsreihe Europa im Diskurs, von Burgtheater, ERSTE Stiftung, Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) und DER STANDARD