Die USA und China befinden sich in einem intensiven Wettbewerb um die Vorherrschaft in allen Hightech-Branchen. Beide Seiten sind der Meinung, dass der Gewinner die künftige Weltordnung weitgehend bestimmen wird. Die Trump-Regierung geht davon aus, dass KI und hoch entwickelte Microchips die Schlüsseltechnologien in diesem Rennen darstellen.
Doch China strebt nach Überlegenheit in einer Reihe von anderen Bereichen, die sich als ausschlaggebend erweisen könnten. Misha Glenny und Helga Nowotny diskutieren darüber, wer das Rennen gewinnen wird und was das für Europa bedeutet.
Die Veranstaltung beginnt mit einer Begrüßung durch Veronica Kaup-Hasler, Amtsführende Stadträtin für Kultur und Wissenschaft, gefolgt von einem Vortrag des IWM Rektors Misha Glenny. Anschließend spricht er mit Helga Nowotny, ehemalige Präsidentin des European Research Council. Die Rahmenmoderation übernimmt Anita Eichinger, Direktorin der Wienbibliothek im Rathaus.
Misha Glenny ist Rektor des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien. Als ehemaliger BBC-Mitteleuropa-Korrespondent, der über die Revolutionen in Osteuropa und die Kriege im ehemaligen Jugoslawien berichtete, ist er ein gefragter Kommentator zu Geopolitik, Cybersicherheit und organisiertem Verbrechen. Zudem schreibt er für die Financial Times, die New York Times und den New Yorker.
Helga Nowotny ist Professorin emerita in Science and Technology Studies der ETH Zürich und ehemalige Präsidentin des Europäischen Forschungsrates (ERC). Ihr letztes Buch Zukunft braucht Weisheit ist vor kurzem bei Matthes & Seitz erschienen.
Die Anmeldung erfolgt unter radiokulturhaus@orf.at oder telefonisch unter 01 501 70 377.
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