Heft 18: 1989 und die Folgen

Transit

tr-18

Winter 1999/2000

Vorbemerkung

1989 und die Folgen

Das Heft versucht eine Bilanz der Transformationsprozesse mit den Perspektiven für das neue Europa zu verbinden.

T. Garton Ash
Zehn Jahre danach
Janos Kis
Das Erbe der demokratischen Opposition
Ralf Dahrendorf
Umbrüche und normale Zeiten
Braucht Politik Intellektuelle?
Jacques Rupnik
Landschaft nach der Schlacht
Zu einer Typologie der postkommunistischen Übergänge
Vlasta Jalusic
Freiheit ohne Gleichheit?
Frauen und Politik in den neuen Demokratien
Aleksander Smolar
Vergangenheitspolitik nach 1989
Eine vergleichende Zwischenbilanz
Charles S. Maier
Zu einer politischen Typologie der Aussöhnung
Claus Offe
Demokratie und Vertrauen
Paul Gillespie
Optimismus des Verstandes, Pessimismus des Willens
Irland, Europa und 1989
Josef Wais
Ten Years After. Photographien

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Diskussionen

Was bleibt von 1989?
Eine Debatte zwischen Vaclav HavelViktor KlimaAdam Michnik und Viktor Orban
Moderation: Timothy Garton Ash
Wandel des Kommunismus?
Eine Debatte zwischen Aleksander Kwasniewski und Giorgio Napolitano
Moderation: Roger de Weck

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Tr@nsit online

Keith and Masha Gessen
What Became of the Soviet Dissidents?
Ein Briefwechsel zwischen der in Moskau lebenden Journalistin Masha Gessen und ihrem in die USA emigrierten Bruder Keith über die Frage, was von der sowjetischen Dissidenz nach dem Ende des Imperiums geblieben ist. Diese Korrespondenz steht im Zusammenhang mit der Bilanz von 10 Jahren Übergang zu Demokratie und Marktwirtschaft, die in Transit 18 nachzulesen ist und im Folgeheft fortgesetzt wurde.

Transit Issues

  • Heft 50: Ein Zeitalter wird besichtigt. 1989 revisited

    Die erste Ausgabe von Transit erschien kurz nach 1989, in einem historischen Moment, der das Ende des Kalten Krieges markierte, Europa wiedervereinigte und für seinen östlichen Teil eine Wende zu Demokratie und Marktwirtschaft versprach. Seitdem hat Transit die Transformationsprozesse, die ganz Europa erfassten, kritisch begleitet. Die neue Weltordnung, die sich mit der Wende herausbildete, scheint sich heute aufzulösen – eine Epoche geht zu Ende. Transit, ein Kind und Spiegel dieser Epoche, hat seine langjährigen AutorInnen anlässlich des fünfzigsten (und letzten) Heftes eingeladen zurückzublicken: Was waren ihre Visionen, Hoffnungen und Zweifel? Was ist falsch gelaufen? Und: Was tun?
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  • Heft 49: Grenzen der Toleranz / Charles Taylors Landkarte

    Anlässlich seines 85. Geburtstags präsentiert das Heft eine Topographie des Oeuvres von Charles Taylor in Gestalt von Gastbeiträgen, in denen seine Wegbegleiter das philosophische Werk und bürgerschaftliche Engagement des großen Denkers würdigen. Eingeleitet von einem Plädoyer für die Dezentrierung Europas erkundet ein weiterer Schwerpunkt die Grenzen der Toleranz angesichts der Begegnung – oder Kollision – verschiedener Kulturen.
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  • Heft 48: Rückkehr der illiberalen Demokratie?

    Mit dem Ende des Kalten Krieges 1989 schien sich die Demokratie als alternativlose Herrschaftsform global durchgesetzt zu haben. Doch bald schon zeichnete sich überall auf der Welt der Aufstieg „illiberaler“, oder besser: defekter Demokratien ab. Er geht einher mit dem Phänomen des Populismus. Populisten verneinen den Pluralismus – ein weiteres wesentliches Element der Demokratie – und spalten die Gesellschaft.
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  • Heft 47: Russland / Nacheuropa / Religion

    Unter anderem in diesem Heft: Karl Schlögel nimmt uns auf einen Parcours durch die Museumslandschaften Russlands nach dem Ende der Sowjetunion mit. Werden die russischen Museen künftig abermals einem von oben diktierten Narrativ zu dienen haben? „Der Fall Europas ist das größte Ereignis in der Weltgeschichte“, schrieb der tschechische Philosoph Jan Patočka. Ludger Hagedorn führt in Patočkas Reflexionen über die Idee Europas nach seinem Ende ein. Die Beiträge in dem von Kristina Stoeckl herausgegebenen Schwerpunkt über das orthodoxe Christentum korrigieren die verbreitete Auffassung, es sei ein monolithischer Block, der sich der westlichen Moderne verschließe, und geben einen tiefen Einblick in die inneren Spannungen und Entwicklungen der orthodoxen Kirchen von heute. Im Gespräch über ihr Werk Die Bücher Jakob verrät Olga Tokarczuk, dass es „ein Stachel sein [soll], der den aufgeblasenen Mythos […] von der polnischen katholischen Identität zerplatzen lässt«.
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  • Heft 46: Krise Kritik Kapitalismus

    Versuche einer kritischen Reflexion der Krise unserer Zeit. Programmatisch der Beitrag von Nancy Fraser. Es fehle uns, schreibt sie, ein Modell des Kapitalismus und seiner Krise, das unserer Zeit angemessen wäre, und sucht nach den verborgenen, nichtökonomischen Voraussetzungen des Kapitalismus. Wie sind die epidemische Verbreitung und verwirrende Vielfalt der heutigen Protestbewegungen zu verstehen, und wie ihr notorisches Scheitern? »Sind das antiinstitutionelle Ethos der Proteste und das antipolitische Wesen ihrer Politik nun eine Stärke oder eine Schwäche? Waren die Proteste erfolgreich oder sind sie gescheitert?“
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  • Heft 45: Maidan – Die unerwartete Revolution

    Der Maidan markiert die späte Geburt einer Nation. Im Moment der tiefsten Krise der Europäischen Union wurden wir hier, im Westen, Zeugen einer Bewegung an der Peripherie, die Werte einfordert, die wir selbst mehr und mehr aus den Augen verlieren.
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  • Heft 44: Zukunft der Demokratie

    Während sich in den letzten drei Jahrzehnten im Rest der Welt mehr Menschen als je zuvor an demokratischen Wahlen beteiligten, hat in vielen europäischen Ländern die Mehrheit der Bevölkerung den Glauben daran verloren, mit ihrer Stimme etwas bewirken zu können. Hier sinkt die Wahlbeteiligung seit langem, vor allem bei den Unterschichten – eine Entwicklung, die den Zusammenhalt der Gesellschaft gefährdet. Die Beiträge in diesem Heft beschäftigen sich mit der gegenwärtigen Malaise der Demokratie, sie versuchen, Diagnosen zu stellen und machen Therapievorschläge.
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  • Heft 43: Demokratie und Krise / Balkan

    Die Europäische Union ist so wenig vor einem Zerfall gefeit wie die großen Imperien der Vergangenheit. Das Bild des Balkans als rückständige Peripherie des „Westens“ ist längst obsolet.
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  • Heft 42: Russland: Rückkehr der Politik?

    Die Frage, ob ein Machtwechsel ohne Blutvergießen möglich ist, hat in Russland Tradition. Sie steht heute wieder auf der Tagesordnung.
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  • Heft 41: Kunst / Gesellschaft / Politik

    Über Geschichte und Transformationen der Verhältnisse von Kunst, insbesondere engagierter Kuns, und Gesellschaft.
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  • Heft 40: Zeitalter der Ungewissheit

    Timothy Snyder über Tony Judt in memoriam. Das Versagen der Märkte und die wachsende Ungleichheit stellen eine Herausforderung für Demokratie und Sozialstaat dar, die sich vielleicht am deutlichsten im gegenwärtigen Aufstieg des Populismus auf beiden Seiten des Atlantiks zeigt.
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  • Heft 39: Den Säkularismus neu denken

    Säkularisierung wurde lange als Fortschritt wahrgenommen, der die Religion nach und nach durch Vernunft ersetzt. Doch ist der Säkularismus nicht selbst zu einem quasi-religiösem Dogma geworden?
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  • Heft 38: Geteilte Geschichte / Zwanzig Jahre 1989

    Die Teilung Europas liegt nun 20 Jahre zurück. Doch die Geschichte teilt die Europäer nach wie vor. Die mittel- und osteuropäischen Wohlfahrtsstaaten haben noch einen weiten Weg, bevor sie das Niveau ihrer westlichen Nachbarn erreichen – eine Voraussetzung für die Konsolidierung der neuen Demokratien und ihre Integration in die EU. Robert Silvers, der Mitbegründer und Herausgeber des New York Review of Books, schreibt über Idee und Geschichte des Review. Wie bewahrt man redaktionelle Unabhängigkeit unter dem Druck politischer, ökonomischer und neuerdings technischer Zwänge?
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  • Heft 37: Politik der Vielfalt

    Europa scheint vergessen zu haben, dass es ein Einwanderungskontinent ist. Ethnische Gruppen waren lange Gewalt und Hass ausgesetzt, bevor sie zum Kernbestand wurden. Was ist daraus zu lernen?
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  • Heft 36: Klimapolitik und Solidarität

    Der Klimawandel stellt die bestehenden demokratischen Institutionen und das Instrumentarium herkömmlicher Politik vor nie gekannte Herausforderungen.
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  • Heft 35: Gedächtnispolitik / Mai 1968 / Russland

    “Die Zukunft der europäischen Solidarität hängt von der Neubesetzung und -erzählung der jüngeren Vergangenheit Europas ab.” Timothy Snyder 1968 in Ost und West: Ein vergleichender Blick zurück, 40 Jahre danach. Wie kann man die eskalierende Konfrontation zwischen der erweiterten Europäischen Union und dem wiederaufstrebenden postimperiale Russland zähmen?
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  • Heft 34: Leszek Kolakowski / Anna Politkowskaja

    Drei Versuche, sich anlässlich des 80. Geburtstags von Leszek Kolakowski seinem Denken zu nähern. Und eine Hommage an die russische Journalistin Anna Politkowskaja, die am 7. Oktober 2006 in Moskau ermordet wurde.
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  • Heft 33: Tod in der Gesellschaft / Patočka / Populismus

    Das invariante Faktum des Sterbens ist offen für fast unendlich viele Varianten von Deutungen, Verhaltens- und Handlungsweisen. Die Frage nach dem Tod ist eine Grundfrage, insofern als sie zugleich die Frage nach dem Leben enthält. In den Antworten spiegelt sich jeweils ein Konzept, ein Begriff, eine Vision der conditio humana wider. Die Bedeutung des Werkes von Jan Patočka für das politisch-historische Selbstverständnis Europas wird erst heute sichtbar. Eine Hommage an den tschechischen Denker und Bürgerrechtler anlässlich seines hundertsten Geburtstag. Der Aufstieg des illiberalen Populismus ist der eigentliche Test für die vieldiskutierte „Aufnahmekapazität“ der EU.
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  • Heft 32: Solidarität

    Was können die Europäer in der erweiterten Union, was können die Amerikaner unter wachsendem Druck tun, um das Fortleben ihrer Wohlfahrtsstaaten ins neue Jahrhundert zu sichern?
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  • Heft 31: Religion und politische Kultur / Exkursionen

    Reflexionen über ein postsäkulares Verhältnis von Religion und politischer Öffentlichkeit.
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  • Heft 30: Europäische Krise? / Geschichte und Gedächtnis

    Das Scheitern einer europäischen Verfassung zwingt zum Nachdenken über das Selbstverständnis, die internationale Verantwortung und die Zukunft der Union. Für mehr Geschichtsschreibung und weniger Erinnerungskult: Die erfolgreiche Verdrängung der Geschichte durch das Gedächtnis öffnet der politischen Instrumentalisierung der Vergangenheit Tür und Tor. Charles Taylor: Nachruf auf Paul Ricoeur
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  • Heft 29: Ukraine / Dimensionen der Ungleichheit

    In memoriam Johannes Paul II Zur Orange Revolution in der Ukraine 2004: Was war ihre Vorgeschichte, was sind ihre (geo)politischen Implikationen, welche Optionen zwischen einer abweisenden EU und einem besitzergreifenden Russland hat das Land für die Zukunft? Die allenthalben wachsende Ungleichheit ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern sie gefährdet das Funktionieren der Demokratie und stellt eine Bedrohung für die Stabilität der Gesellschaft dar.
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  • Heft 28: “1984” – neu gelesen / Was hält Europa zusammen?

    Ist der Mangel an dystopischer Fantasie noch verhängnisvoller als das Fehlen positiver Entwürfe? Das Resümee der von IWM einberufenen Reflexionsgruppe über die geistige und kulturelle Dimension Europas.
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  • Heft 27: Europäische Verbindlichkeiten II

    Solidarität ist eines der Grundprinzipien, auf denen die Europäische Union als Gemeinschaft beruht. Außerdem: Schwierige Freundschaft: Die erweiterte EU und die USA / Religionen und europäische Solidarität, Fortsetzung / Islam in Europa
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  • Heft 26: Europäische Verbindlichkeiten

    Soll die europäische Einheit über das gemeinsame Erbe der christlichen Religion und der westlichen Kultur definiert werden oder gründet man sie besser auf politische Wertvorstellungen, Multikulturalismus und demokratische Integration? Außerdem: Osterweiterung als Herausforderung / Religionen und europäische Solidarität
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  • Heft 25: Polen im neuen Europa / Populismus

    Geopolitisch bedingt sind Vermitteln und Übersetzen immer noch die Aufgaben Polens. Außerdem: Annäherungen an das Phänomen des Populismus in Europa, darunter „Acht Anmerkungen zum Populismus“ von Ralf Dahrendorf.
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  • Heft 24: Gewerkschaften, transnationale Politik und Demokratie

    Für die Gewerkschaften stellt sowohl die Globalisierung selbst als auch der “neue Transnationalismus” eine entscheidende Herausforderung dar: Sind sie historisch obsolet oder – transformiert – notwendiger denn je? Außerdem: Transnationale Demokratie: Bewegungen, Netzwerke, NGOs In memoriam Hans-Georg Gadamer
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  • Heft 23: Avantgarde / Gewalt und Vertreibung

    Das Konzept von Kunst und das Verhältnis von Kunst als Avantgarde und Gesellschaft sind neu zu bestimmen. Die Moderne hat neue, furchtbare Formen der Gewalt hervorgebracht. Zugleich gehört das Versprechen, Gewalt zu überwinden, zu ihrem Wesen. Die Einlösung dieses Versprechens erscheint heute ferner denn je. Außerdem: Beiträge zu Litauen und der Ukraine
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  • Heft 22: Das Gedächtnis des Jahrhunderts

    Wir erleben eine wahrhafte Globalisierung des Gedächtnisses und der Vergangenheitspolitik.
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  • Heft 21: Westerweiterung?

    Verschiebungen in der realen und imaginären Geographie des alten Kontinents und ihre sozialen, politischen und kulturellen Implikationen Außerdem: Essays zur Sprachenpolitik und zum Verhältnis von Politik und Werten
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  • Heft 20: Polen und Europa

    “Die Rebellen gegen das Imperium waren viel interessanter als es die armen Verwandten von heute sind, die noch einen langen Weg vor sich haben, bevor sie im Klub aufgenommen werden – wenn überhaupt”, meint Aleksander Smolar. Stimmen aus Polen auf dem Weg in die EU. Außerdem: Die Schriftsteller Andrzej Stasiuk und Jurij Andruchowytsch imaginieren ihr Europa. / Hommage an Józef Tischner.
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  • Heft 19: Rückkehr der Moderne? / Triumph des Marktes?

    Das Projekt der Moderne ist alles andere als erledigt. Was davon sollten wir mitnehmen ins neue Jahrhundert? 1989 scheint den endgültigen Sieg des Marktes zu markieren, und in der Tat ist die Politik inzwischen vor den 'Sachzwängen' der Globalisierung in die Defensive geraten. Es ist Zeit zum Gegenangriff.
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  • Heft 18: 1989 und die Folgen

    Das Heft versucht eine Bilanz der Transformationsprozesse mit den Perspektiven für das neue Europa zu verbinden.
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  • Heft 17: Kultur Politik Globalisierung / Europas Verfassung

    Stehen wir vor einem "Kampf der Kulturen" oder durchlaufen wir eine "Kreolisierung" auf dem Wege zu einer transnationalen Weltkultur? Kann Europa überhaupt Gegenstand einer Verfassung sein, ohne die Idee der Verfassung oder die Idee Europas oder beide zu verraten?
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  • Heft 16: Über die Quellen des Hasses

    “Misstrauen, Angst und Hass gegenüber dem Anderen gehören zu den ältesten und tiefsten Schichten unseres Seins. Mit dem Aufstieg der Zivilisation führten Religion, Kultur und Zivilgesellschaft eine großzügigere Definition von Identität und Andersheit ein. In den aufgeklärteren Gesellschaften dienen diese Kräfte bis heute dazu, die primitive, natürliche Feindschaft unter Kontrolle zu halten, doch sie haben es nicht vermocht, den Gruppenhass auszumerzen, ja zuweilen sind sie selbst für ihn eingespannt worden. Der Kampf geht weiter.” schreibt Bernard Lewis Außerdem: „Sage mir, welches Mitteleuropa du meinst, und ich sage dir, wer du bist.” Reflexionen über Europas Grenzen.
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  • Heft 15: Vom Neuschreiben der Geschichte

    Das Heft stellt Ergebnisse aus dem von Tony Judt, New York University, geleiteten und 1998 abgeschlossenen IWM-Forschungsschwerpunkt Rethinking Postwar Europe zur Diskussion.
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  • Heft 14: Demokratische Politik: Die Agenda der Zukunft

    Nur wenige Jahre nach ihrem Triumph von 1989 steht die westliche Demokratie vor wachsenden Problemen: Bürgerkriege im Herzen Europas, Globalisierung statt "neuen Weltordnung", Krise des Wohlfahrtsstaats und Rückkehr der Armut, Zersplitterung der Gesellschaft durch Ausgrenzung und wachsenden Fundamentalismus - man könnte diese Bilanz leicht fortsetzen. Wie kann demokratische Politik am Ende des Jahrhunderts auf diese Herausforderungen antworten? Außerdem: Beiträge zu den Debatten über die polnische Verfassung und über die Reform des Wohlfahrtsstaats / In memoriam Bohumil Hrabal, Susanna Roth und François Furet
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  • Heft 13: Medien und Demokratie

    Welche Chance bieten die neuen Medien für Demokratie und Zivilgesellschaft? Außerdem: Belgrad: die Inszenierung der Revolution / Die Zukunft des Wohlfahrtsstaats (Fortsetzung)
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  • Heft 12: Die Zukunft des Wohlfahrtsstaats

    Die Sozialpolitik ist an einem Wendepunkt angelangt, im Westen wie im Osten. Neue Ideen werden gebraucht, auf beiden Seiten.
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  • Heft 11: Generation ohne Eigenschaften?

    Hase und Igel: Läßt die neue politische Generation auf sich warten oder ist sie schon längst da?
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  • Heft 10: Wien. Jahrhundertwende / Prag. Moral und Politik

    Durchzug im Kaffeehaus: Österreich nach 1989 und nach dem Beitritt zur EU. Von Prag lernen: Wieviel Moral braucht die Politik?
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  • Heft 9: Ex occidente lux?

    Westliche Theorien – östliche Wirklichkeiten: Werden mit den westlichen Paradigmen und Modellen nicht zugleich auch die westlichen Probleme in die postkommunistischen Gesellschaften exportiert? Außerdem: Charles Taylor über Nationalismus und Moderne
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  • Heft 8: Das Europa der Religionen

    Sind wir auf die ethnisch-religiösen Konflikte des Europa von morgen vorbereitet? Außerdem: Fritz Stern über die Historiker im Ersten Weltkrieg / Ernest Gellner über Jan Patočkas Tschechen / Kurt Biedenkopf und Leszek Balcerowicz über Sozialpolitik
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  • Heft 7: Macht Raum Europa / Magisches Prag?

    Alte und neue Alternativen der europäischen Raumordnung. Das Ende der Legende vom magischen Prag. Außerdem: István Deák über die Nürnberger Prozesse und die Kriegsverbrechen auf dem Balkan / Richard Rorty über Menschenrechte, Vernunft und Empfindsamkeit
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  • Heft 6: Dilemmas der Sozialpolitik / Vergangenheiten

    Soziale Gerechtigkeit in den neuen und in den alten Demokratien. Vergangenheiten: Die politischen Mythen der Nachkriegszeit.
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  • Heft 5: Gute Gesellschaft

    Wie offen ist die liberale Gesellschaft wirklich? Über die Grenzen von Liberalismus und Kommunitarismus.
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  • Heft 4: Politische Kultur

    Über Revolution, Bürgertugend, Links und Rechts: eine Bestandsaufnahme der politischen Kultur in Ost- und Westeuropa.
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  • Heft 3: Die Mühen der Ebene

    Demokratisierung und Modernisierung in den postkommunistischen Gesellschaften. Wird die im Kampf gegen die Diktatur gewonnene Stärke unter Bedingungen politischer und wirtschaftlicher Freiheit zum Handicap?
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  • Heft 2: Rückkehr der Geschichte

    Die Geschichte ist zum Kampfplatz und zur Waffe geworden, zum politischen Medium und Mittel der (Re-)Konstruktion politischer und nationaler Identitäten.
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  • Heft 1: Osteuropa – Übergänge zur Demokratie?

    Der Eiserne Vorhang ist verschwunden, nicht aber die Traumata, die die politische Teilung Europas dem Kontinent zugefügt hat. Die Europäer werden noch lange mit den Ungleichzeitigkeiten, den unterschiedlichen Erfahrungen, Sehweisen, Werten und Einstellungen zu leben haben, die die Teilung Europas hervorgebracht hat. Sie ließ zwei Lebenswelten entstehen, die sich über mehr als vier Jahrzehnte lang auseinander entwickelt haben. Nun, da der auf beiden Seiten erwachten Neugier keine politischen Hindernisse mehr im Wege stehen, wird um so spürbarer, dass die intellektuellen Milieus in West und Ost einander weitgehend fremd geworden sind. Transit will versuchen, Konstellationen herbeizuführen und Diskussionen in Gang zu setzen, für die es bisher keinen geeigneten Rahmen gibt, es will Gesprächszusammenhänge wiederaufnehmen, die lange unterbrochen waren. Transit soll, im Rahmen seiner Möglichkeiten, ein Medium europäischer Selbstverständigung werden, wie sie mit der Wiederentdeckung und -aneignung der gemeinsamen Geschichte und Zukunft fällig geworden ist. Das erste Heft versucht, eine Karte jener Wege und Umwege zur Demokratie zu skizzieren, auf die sich die ehemals sozialistischen Länder im Osten Europas nach 1989 begeben haben.
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