Transit

Transit
Fall des Eisernen Vorhangs, beschleunigte Globalisierung, Erweiterung der Union – all dies hat Europa tiefgreifend verändert. Seit ihrer Gründung im Jahr 1990 setzte sich die Zeitschrift Transit – Europäische Revue, herausgegeben am Institut für die Wissenschaften vom Menschen, mit den neuen Herausforderungen für den alten Kontinent auseinander. Sie hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Ungleichzeitigkeiten, die Unterschiede in den Erfahrungen, Sichtweisen und Werten produktiv machen, welche die lange Teilung Europas hervorgebracht haben. In diesem Sinne etablierte sich Transit  in den 27 Jahren seines Bestehens als ein Ort zur Selbstverständigung der Europäer nach der Wiederentdeckung ihrer gemeinsamen Geschichte und Zukunft. Transit erschien bis zum Jahr 2017 zwei Mal jährlich im Verlag Neue Kritik in Frankfurt am Main (Impressum). Alle Hefte (1-50) können als PDF oder Ebook erworben werden. Viele Nummern können noch direkt beim Verlag bestellt werden. Lesen Sie auch die ergänzenden Beiträgen auf Transit Online!

Heft 2: Rückkehr der Geschichte

Transit 2
Die Geschichte ist zum Kampfplatz und zur Waffe geworden, zum politischen Medium und Mittel der (Re-)Konstruktion politischer und nationaler Identitäten.
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Heft 1: Osteuropa – Übergänge zur Demokratie?

Transit 1
Der Eiserne Vorhang ist verschwunden, nicht aber die Traumata, die die politische Teilung Europas dem Kontinent zugefügt hat. Die Europäer werden noch lange mit den Ungleichzeitigkeiten, den unterschiedlichen Erfahrungen, Sehweisen, Werten und Einstellungen zu leben haben, die die Teilung Europas hervorgebracht hat. Sie ließ zwei Lebenswelten entstehen, die sich über mehr als vier Jahrzehnte lang auseinander entwickelt haben. Nun, da der auf beiden Seiten erwachten Neugier keine politischen Hindernisse mehr im Wege stehen, wird um so spürbarer, dass die intellektuellen Milieus in West und Ost einander weitgehend fremd geworden sind.

Transit will versuchen, Konstellationen herbeizuführen und Diskussionen in Gang zu setzen, für die es bisher keinen geeigneten Rahmen gibt, es will Gesprächszusammenhänge wiederaufnehmen, die lange unterbrochen waren. Transit soll, im Rahmen seiner Möglichkeiten, ein Medium europäischer Selbstverständigung werden, wie sie mit der Wiederentdeckung und -aneignung der gemeinsamen Geschichte und Zukunft fällig geworden ist.

Das erste Heft versucht, eine Karte jener Wege und Umwege zur Demokratie zu skizzieren, auf die sich die ehemals sozialistischen Länder im Osten Europas nach 1989 begeben haben.


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Impressum

Transit wurde von 1990 bis 2017 am Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien herausgegeben und erschien zweimal im Jahr im Verlag Neue Kritik,
Frankfurt a.M. Insgesamt erschienen 50 Nummern.

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Transit online

Tr@nsit is the online sister journal of Transit. Here, authors, fellows and friends of the IWM offer further articles, reflections and comments related to ongoing research and debates at the Institute.

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    Austria may come to play an ominous role in the deepening conflict between East and West, writes Carl Henrik Fredriksson. The future of the EU will be decided in Central Europe.
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