Klaus Nellen

Klaus Nellen

E-mail: nellen@iwm

Klaus Nellen studied philosophy and German literature at the Ludwig Maximilians-Universität, Munich, and the Albertus Magnus-Universität, Cologne (Philologisches Staatsexamen in philosophy and German literature, 1974). In 1975 he joined the Husserl Archive at Cologne University where he worked as a Research Associate from 1977-1981. In 1982 he moved to Vienna to help set up the Institute for Human Sciences where he has worked as a Permanent Fellow since 1985.

From 1984 to 2015 he was the head of IWM’s Patocka Archive and the related research focus The Philosophical Work of Jan Patočka. From 1983 to 2015 he was in charge of the Institute’s publications including, since 1990, its journal, Transit – Europäische Revue. He is the co-editor of Jan Patocka, Ausgewählte Schriften (5 volumes., 1987-1992) and a jury member of the Paul Celan-Translation Program. Furthermore, he is a co-founder of Eurozine, a journal and network of European cultural journals in the Internet, and a member of its Advisory Board.

 


Former affiliation at the IWM:
1983, Visiting Fellow

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Heft 41: Kunst – Gesellschaft – Politik

So wenig wie es die/eine Kunst, Gesellschaft oder Politik gab, gibt oder jemals geben kann, so wenig kann es die/eine Theorie der gesellschaftlich engagierten, politischen Kunst geben, und entsprechend heterogen sind die im projektierten Band versammelten Texte. Im Verhältnis zu den anderen, sich in funktional unterschiedene Subsysteme ausdifferenzierenden Gebieten der modernen Gesellschaft entwickelt die Sphäre der Kunst einen höheren Grad an Autonomie und in weiterer Folge Alterität, das heißt Andersartigkeit, Fremdheit gegenüber der Gesellschaft. Gleichzeit ist zu sehen, dass Kunst trotz der ihr eigenen Distanz zur modernen Gesellschaft nicht aufhört, deren Züge zu tragen, so dass der Anspruch von Kunst auf das ›richtige‹ Leben immer auch am ›falschen‹ teilhat.
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Transit 40: Editorial

Copyright © 2010 by Transit-Europäische Revue. All rights reserved. This work may be used, with this header included, for noncommercial purposes. No copies of this work may be distributed electronically, in whole or in part, without written permission from Transit. Transit – Europäische Revue, Nr. 40/2010 Editorial Der Zusammenbruch des Sowjetimperiums ließ das herrschende Narrativ …
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Transit 39: Editorial

Copyright © 2010 by Transit-Europäische Revue. All rights reserved. This work may be used, with this header included, for noncommercial purposes. No copies of this work may be distributed electronically, in whole or in part, without written permission from Transit. Transit – Europäische Revue, Nr. 39/2010 Editorial Es ist noch nicht so lange her, dass …
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Transit 38: Editorial

Im Jahr der EU-Osterweiterung schrieb der amerikanische Historiker Timothy Snyder in dieser Zeitschrift: “Die Europäer müssen ihre Geschichte neu schreiben. Wenn diese neue Version Gültigkeit für den Osten wie den Westen besitzen soll, muss sie zwei Dingen Rechnung tragen: der Tatsache, dass das Zentrum des Leidens im Zweiten Weltkrieg im Osten lag und dass die …
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Transit 37: Editorial

Womit sich die Vereinigten Staaten schmücken, scheint Europa nicht wahrhaben zu wollen: dass es längst ein Einwanderungskontinent ist. Zumindest scheint Europa vergessen zu haben, dass es eine »jahrhundertelange Geschichte innerer Arbeitsmigration (hat). In der offiziellen Geschichtsschreibung, die Europa stets als Auswanderungs-, nie aber als Einwanderungskontinent beschreibt, führt diese Geschichte ein Schattendasein.« schreibt Saskia Sassen in …
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Transit 36: Editorial

Die Umweltbewegung hat in ihrer relativ jungen Geschichte viel erreicht. Grün ist Mainstream geworden, und die Qualität der Umwelt hat sich signifikant verbessert. Doch gilt diese Bilanz nur für unsere Region. Global gesehen steuert die Umwelt und mit ihr die Menschheit auf eine Katastrophe zu. Dass diese Prognose nicht mehr als Alarmismus abgetan werden kann, …
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Transit 35: Editorial

»Die Zukunft der europäischen Solidarität hängt von der Neubewertung und -erzählung der jüngeren Vergangenheit Europas ab«, schrieb Timothy Snyder vor einiger Zeit in dieser Zeitschrift.[1] Die Artikel im vorliegenden Heft wollen zu dieser Neubewertung und -erzählung beitragen. Den ersten Teil leitet Heidemarie Uhl mit einer kritischen Reflexion über die europäische Erinnerungskultur ein. Burkhard Olschowsky kartographiert die …
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Transit 34: Editorial

Im Oktober 2007 wurde Leszek Kolakowski achtzig Jahre alt. Er begann seine akademische Karriere in den fünfziger Jahren als orthodoxer Marxist. In der Tauwetterperiode nach 1956 wurde der Philosoph, der 1959 an die Universität Warschau berufen wurde, zum Verfechter einer Reform des Kommunismus, bis er 1966 aus der Partei ausgeschlossen wurde, 1968 seinen Lehrstuhl verlor …
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Transit 31: Editorial

Es sind vor allem zwei Faktoren, die heute dazu zwingen, über ein “postsäkulares” Verhältnis von Religion und politischer Öffentlichkeit nachzudenken: zum einen das wachsende Bewusstsein, dass Europas Säkularismus nicht paradigmatisch für moderne Gesellschaften ist, sondern eher einen Sonderweg darstellt; zum andern die in der letzten Zeit dramatisch zunehmende Spannung zwischen diesem Säkularismus und dem – …
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Transit 30: Editorial

Die Osterweiterung hat die Europäische Union nicht nur beträchtlich vergrößert, sondern tiefgreifend verändert. Sie hat an Gewicht gewonnen, gleichzeitig sind aber auch ihre inneren Spannungen gewachsen. Heute steht sie vor ganz neuen Herausforderungen, in Bezug auf ihren Zusammenhalt ebenso wie auf ihre internationale Rolle. Die Verabschiedung einer Verfassung sollte dieser Metamorphose Gestalt und Richtung geben. …
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