Made in IWM

Klaus Ranger

WissenschaftlerInnen, ÜbersetzerInnen und JournalistInnen ein inspirierendes wie ungestörtes Umfeld zum Verfassen ihrer Arbeiten zu bieten, war immer eine Kerntätigkeit des Instituts. Das IWM ermöglicht Fellows, sich losgelöst von anderweitigen beruflichen Verpflichtungen der Arbeit an Buchmanuskripten zu widmen. Daraus gingen vieldiskutierte Publikationen international renommierter Senior Fellows genauso wie Erstlingswerke von Junior Fellows hervor.

Mit einer neuen Rubrik auf unserer Webseite wollen wir Sie an diesem bedeutenden Aspekt der intellektuellen Arbeit des Instituts teilhaben lassen. In regelmäßigen Abständen sollen unter dem Titel „Made in IWM“ Bücher vorgestellt werden, die von den Fellows während ihres Aufenthalts am Institut verfasst oder vom IWM herausgegeben wurden.

Zwei Fellowship-Programme des IWM sind im Hinblick auf die Förderung von Buchprojekten hervorzuheben. JournalistInnen erhalten im Rahmen des Milena-Jesenská-Fellowships die Möglichkeit, ihre Recherchen in Buchform zu gießen. Die Paul-Celan-Fellowships fördern Übersetzungen kanonischer Texte oder anderer zeitgenössischer Schlüsselwerke der Human-, Sozial- und Kulturwissenschaften in vornehmlich osteuropäische Sprachen. Zudem publiziert das Institut in Kooperation mit dem Passagen Verlag jährlich mehrere Bücher zu aktuellen Themen, die die Forschungstätigkeit am IWM widerspiegeln. Das Resultat ist eine umfangreiche und vielfältige Produktion von Büchern, auf die wir mit unserer neuen Rubrik ein Schlaglicht werfen wollen.

Shalini Randeria
IWM Rektorin

 

Martin Schürz: Überreichtum

Eines jener bemerkenswerten Werke, zu deren Entstehung das IWM einen Beitrag leisten durfte und das wir in der neuen Rubrik “Made in IWM” vorstellen möchten, ist Martin Schürz’ Buch „Überreichtum“. Es erschien im September 2019 im Campus Verlag und wurde im selben Jahr mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch ausgezeichnet. Schürz, der neben seiner Stelle an der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) auch als Psychotherapeut in Wien tätig ist, war 2017 Albert-Hirschman-Fellow und 2018 Visiting Fellow am IWM. Während dieser Zeit finalisierte er das Manuskript, aus dem dieses preisgekrönte Buch hervorging. [weiterlesen … ]