Transit 29

Überflüssig.
Deutungsbegriff für neue gesellschaftliche Gefährdungen?

»Überflüssig in diesem Land«[1] Im Oktober 2004 porträtierte die Berliner taz unter dem Titel »Überflüssig in diesem Land« den Reserveoffizier der Bundeswehr, Andreas S.[2] In das Bild, das sich die Gesellschaft ebenso wie die Soziologie von ›den‹ Überflüssigen, von der »uneinheitlichen Gruppe der am Arbeitsmarkt Marginalisierten: Langzeitarbeitslose, Sozialhilfeempfänger, arbeitssuchende Jugendliche, Beschäftigte im Tieflohnsektor und in …
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Achsen der Ungleichheit – Achsen der Differenz.
Verhältnisbestimmungen von Klasse, Geschlecht, »Rasse« / Ethnizität

In der Debatte über gesellschaftliche Transformationsprozesse in Zeiten von Globalisierung und europäischer Integration wird vielfach eine Kluft zwischen der wachsenden Brisanz von Fragen sozialer Ungleichheit und Ausgrenzung auf der einen und ihrer unbefriedigenden wissenschaftlichen Durchdringung auf der anderen Seite notiert. Klärungsbedarf besteht sowohl hinsichtlich des Verhältnisses von Kontinuität und Wandel in den Formen von Ungleichheit …
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Transit 29: Editorial

Mit dem Tod von Johannes Paul II hat das Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) einen Freund verloren. Der Papst unterstützte die Idee des Instituts von Anbeginn – obwohl es keine katholische, sondern eine unabhängige, keinem Bekenntnis und keiner Ideologie verpflichtete Einrichtung ist. Er hat den Wissenschaftlichen Beirat des IWM immer wieder zu mehrtägigen …
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Heft 29: Ukraine / Dimensionen der Ungleichheit

In memoriam Johannes Paul II

Zur Orange Revolution in der Ukraine 2004: Was war ihre Vorgeschichte, was sind ihre (geo)politischen Implikationen, welche Optionen zwischen einer abweisenden EU und einem besitzergreifenden Russland hat das Land für die Zukunft?

Die allenthalben wachsende Ungleichheit ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern sie gefährdet das Funktionieren der Demokratie und stellt eine Bedrohung für die Stabilität der Gesellschaft dar.

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