Urbaner Protest: Revolte in der neoliberalen Stadt

Kämpfe für eine gerechte Gesellschaft werden heute von einem sehr heterogenen Spektrum von durch neoliberale Austeritätspolitiken betroffenen Akteurinnen und Akteuren getragen. Zu ihnen gehören MigrantInnen, undokumentierte ArbeiterInnen, Arbeitslose und Obdachlose sowie Teile der Mittelschicht, deren Lebens- und Arbeitsbedingungen prekär wurden. Das Konzept der Würde gewinnt im streit- politischen Diskurs zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund spüren die Beiträge des Bandes den Wechselbeziehungen zwischen unterschiedlichen Bewegungen der Streitpolitik im städtischen Raum nach und diskutieren die aus ihnen resultieren- den Herausforderungen und Chancen für Politik und Demokratie.

Mit Beiträgen von Ayşe Çağlar, James Holston, Saskia Sassen, David Harvey, Susana Narotzky, Arjun Appadurai und Margit Mayer.

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