Brexit: Farce und Tragödie

Der Brexit stellt einen Versuch dar, eine Insellage in einer globalisierten Welt wiederherzustellen, einen Anspruch, sich die Globalisierung selektiv anzueignen. Ist dieses risikoreiche Unterfangen der Leichtfertigkeit der britischen Politik geschuldet, oder machen sich daran wiederkehrende Muster der britischen Geschichte bemerkbar? Und ist hier lediglich eine britische Inselmentalität am Werk oder auch Strukturprobleme der europäischen Governance? Die Beiträge des Bandes analysieren, was der Brexit über politische Eliten, wachsende Ungleichheiten und nicht zuletzt die Beziehungen Englands zur keltischen Peripherie und zum europäischen Integrationsprojekt aussagt.

Mit Beiträgen von Ivan Vejvoda, Gáspár Miklós Tamás, Misha Glenny, Fintan O’Toole, Pankaj Mishra, Tessa Szyszkowitz, Mary Kaldor, Kalypso Nicolaïdis, Timothy Garton Ash und Timothy Snyder.

 

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