Automatisierung der Arbeit: Segen oder Fluch?

Welche Auswirkungen werden Automatisierung und künstliche Intelligenz auf die Arbeit und das „gute Leben“ haben? In einer Reihe von Essays beleuchtet Robert Skidelsky die weitreichenden Implikationen der modernen Entwicklungen der Arbeit und skizziert Handlungsmöglichkeiten.

Zwar trägt die Reduktion von Arbeitszeit wesentlich zu materiellem und spirituellem Wohlergehen bei, aber die von Keynes vorausgesagte 15-Stunden-Arbeitswoche ist auch in den führenden Industrieländern nie verwirklicht worden. Worin bestehen heute die notwendigen Voraussetzungen für eine Reduktion der Arbeitszeit und welche Möglichkeiten birgt sie? Robert Skidelsky plädiert für die Entwicklung einer Ethik, die auf die Ziele der Technologie fokussiert. Ein Leben, das zugleich menschlich und menschenwürdig ist, ist nur durch die Förderung der Freizeitausbildung anstelle eines sinnlosen Wettlaufs des Menschen mit Maschinen und durch die Würdigung der Unvollkommenheit als Voraussetzung aller menschlichen Bemühungen möglich.

Robert Skidelsky ist ein britischer Wirtschaftshistoriker und öffentlicher Intellektueller. Er ist Autor einer dreibändigen, mehrfach prämierten Biografie über John Maynard Keynes.

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