Verena Krieger

Ambiguität und Engagement. Zur Problematik politischer Kunst in der Moderne

Seit der Renaissance treten in den bildenden Künsten, einhergehend mit ihrer Autonomisierung, Elemente des Rätselhaften und Uneindeutigen in Erscheinung. Seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert wird Ambiguität als Grundcharakteristikum des Ästhetischen theoretisiert – in der modernen Kunsttheorie von Kant bis Adorno, von Novalis bis Eco, von Nietzsche bis Rancière gelten Offenheit, Rätselhaftigkeit und Uneindeutigkeit als essentiell für die Kunst.
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