Shalini Randeria

Wenn Demokratien demokratisch untergehen

Demokratie ist die Regierungsform unserer Zeit. Dennoch erodiert ihre Legitimität gleichsam von innen heraus. Wie vollzieht sich dieser Prozess und welche Handlungsmöglichkeiten gibt es, dem demokratischen Untergang der Demokratie entgegenzuwirken? Die weltweite Verbreitung und Beliebtheit der Demokratie gehen mit ihrer Krise einher. Im historischen Moment ihrer größten Ausdehnung scheint – aus dem Innern der Demokratie …
Read more

Scales of Justice and Legal Pluralism

This research project addresses the ambivalences of juridification, which parallel a judicialisation of politics at various scales along with growing legal activism and a judicialisation of politics from the local to the global scale.
Read more

Sustainable Food Consumption, Urban Waste Management and Civic Activism

This special e-issue of International Development Policy focuses on practices and policies that link sustainable food consumption with challenges in urban solid waste management in one of India’s fastest growing metropoles, Bangalore. Home to the country’s IT industry and to innovative forms of civic activism, the city hit the national and international media headlines in …
Read more

From Delhi to Vienna: Globalizing the IWM

Born in Washington D.C., Shalini Randeria studied psychology, sociology and social anthropology at the Universities of Delhi, Oxford and Heidelberg. Her research and teaching took her to Berlin, Zurich, Geneva, Paris and Budapest before she came to Vienna as the Rector of the Institute of Human Sciences (IWM) in 2015. Her research interests range from the concerns of the poorest of the poor – the so-called ‘untouchable’ castes in India – to today’s most powerful global institutions, such as the World Bank and the World Trade Organization (WTO).
Read more

Heft 50: Ein Zeitalter wird besichtigt. 1989 revisited

Die erste Ausgabe von Transit erschien kurz nach 1989, in einem historischen Moment, der das Ende des Kalten Krieges markierte, Europa wiedervereinigte und für seinen östlichen Teil eine Wende zu Demokratie und Marktwirtschaft versprach. Seitdem hat Transit die Transformationsprozesse, die ganz Europa erfassten, kritisch begleitet. Die neue Weltordnung, die sich mit der Wende herausbildete, scheint sich heute aufzulösen – eine Epoche geht zu Ende. Transit, ein Kind und Spiegel dieser Epoche, hat seine langjährigen AutorInnen anlässlich des fünfzigsten (und letzten) Heftes eingeladen zurückzublicken: Was waren ihre Visionen, Hoffnungen und Zweifel? Was ist falsch gelaufen? Und: Was tun?
Read more

Heft 49: Grenzen der Toleranz / Charles Taylors Landkarte

Anlässlich seines 85. Geburtstags präsentiert das Heft eine Topographie des Oeuvres von Charles Taylor in Gestalt von Gastbeiträgen, in denen seine Wegbegleiter das philosophische Werk und bürgerschaftliche Engagement des großen Denkers aus ihrer persönlichen Perspektive würdigen.
Eingeleitet von einem Plädoyer für die Dezentrierung Europas erkundet ein weiterer Schwerpunkt des Hefts die Grenzen der Toleranz angesichts der Begegnung – oder Kollision – verschiedener Kulturen.

Read more

Border Crossings: Grenzverschiebungen und Grenzüberschreitungen in einer globalisierten Welt

Die vielfältigen Transformationsprozesse im Zuge der Globalisierung stellen herkömmliche politische, gesellschaftliche und kulturelle Grenzen zunehmend in Frage. Die erhöhte Mobilität von Menschen, Kapital, Gütern, Bildern und Informationen und die durch Telekommunikationstechnologien ermöglichte dichte Vernetzung von Individuen und Organisationen über nationalstaatliche Grenzen hinweg lassen die Globalisierung als Epoche der Grenzüberschreitungen erscheinen. Damit wird jedoch keine entgrenzte …
Read more

Heft 48: Rückkehr der illiberalen Demokratie?

Mit dem Ende des Kalten Krieges 1989 schien sich die Demokratie als alternativlose Herrschaftsform global durchgesetzt zu haben. Doch bald schon zeichnete sich überall auf der Welt der Aufstieg „illiberaler“, oder besser: defekter Demokratien ab: Demokratisch gewählte Regierungen unterlaufen Verfassung und Gewaltenteilung, bemächtigen sich der öffentlichen Medien und schränken Bürgerrechte ein. Inzwischen scheint diese Entwicklung auch in Europa epidemisch geworden zu sein. Sie geht einher mit dem Phänomen des Populismus. Populisten behaupten, sie und nur sie repräsentierten das Volk, wobei sie unterscheiden zwischen „wahrem“ Volk und dem Rest. Damit verneinen sie Pluralismus – ein weiteres wesentliches Element der Demokratie – und spalten die Gesellschaft. Die Beiträge im Heft untersuchen Entstehung und Mechanismen defekter Demokratien anhand von Fallstudien aus unterschiedlichen Ländern wie der Türkei, Ungarn, Russland oder der Ukraine.
Read more

The Backlash Against Women’s Rights

Women throughout the world continue to face discrimination, are denied equal access to participation in public and political life and suffer sexual and gender-based violence and abuse in public places and at home. The aim of the discussion ‘The Backlash Against Women’s Rights’ was to highlight the rise in violence against women in current conflict zones around the world as well as to bring attention to the ‘watering down’ of international agreements on the protection of women’s rights signed by governments of the countries which are not necessarily torn by military conflicts, but undergo a politically orchestrated revival of ‘traditional values’.
Read more

Gute Rechte für alle!?

Rechtsbasierte Entwicklungsstrategien sind gleichermaßen bei neoliberalen GegnerInnen von Staatsinterventionismus als auch bei MenschenrechtsaktivistInnen beliebt. Während Parlamente und Regierungen an Vertrauen verlieren, wachsen die Erwartungen gegenüber der Justiz, die als Garantin von Rechten gesehen wird. Was sind die Chancen, was sind die Gefahren dieses Ansatzes? Bietet er Potential für eine Entwicklungsstrategie hin zu einem guten Leben …
Read more