Gute Rechte für alle!?

Monday, 20 June 2016, 7:00pm - 8:30pm, Volkshochschule Wiener Urania

Gutes LebenRechtsbasierte Entwicklungsstrategien sind gleichermaßen bei neoliberalen GegnerInnen von Staatsinterventionismus als auch bei MenschenrechtsaktivistInnen beliebt. Während Parlamente und Regierungen an Vertrauen verlieren, wachsen die Erwartungen gegenüber der Justiz, die als Garantin von Rechten gesehen wird. Was sind die Chancen, was sind die Gefahren dieses Ansatzes? Bietet er Potential für eine Entwicklungsstrategie hin zu einem guten Leben für alle, lokal, national und weltweit?

Die Gutes Leben für alle-Dialogreihe erkundet in Kooperation mit IWM, wie ein gutes Leben nicht nur für wenige, sondern für alle möglich wird. Das vollständige Programm finden Sie hier: www.guteslebenfueralle.org

Shalini Randeria ist seit 2015 Rektorin am Institut für die Wissenschaften vom Menschen. Zudem ist sie Professorin für Sozialanthropologie und Soziologie am Graduate Institute of International and Development Studies in Genf. Sie studierte Soziologie und Sozialanthropologie an den Universitäten in Delhi, Oxford und Heidelberg, promovierte und habilitierte sich an der Freien Universität Berlin und hatte Professuren in München, Budapest und Zürich inne. Ihre Forschungen zu Globalisierung und Governance untersuchen die Wechselwirkungen zwischen internationalen Institutionen, Staaten und soziale Bewegungen. Sie befassen sich mit Rechtspluralismus, Bevölkerungspolitik und Gender sowie der Privatisierung von kollektiven Ressourcen. Ihre zahlreichen Veröffentlichungen umfassen: Critical Mobilities (2013); Jenseits des Eurozentrismus: Postkoloniale Perspektiven in den Geschichts- und Kulturwissenschaften (2013); Vom Imperialismus zum Empire: Nicht-westliche Perspektiven auf Globalisierung (2009).

Eine Veranstaltungsreihe der Trägerorganisationen des Gutes Leben für alle-Kongresses
in Kooperation mit der Volkshochschule Wiener Urania