Ein Historiker im “Information-War”: Karl Schlögel im Interview

DSC_0430

30.03.2015

Die russische Annexion der Krim und der “unerklärte Krieg” in der Ukraine haben selbst Experten überrascht. So auch den Historiker und Russland-Kenner Karl Schlögel. Der russische Präsident Wladimir Putin verfolge heute eine völkische Politik, die an das “Dritte Reich” erinnert, sagte er in einem Interview.

Mit seinem Kampf gegen ein “liberales Europa” und den “Dämon Amerika” sei Putin so zu einem Liebling der rechten Parteien geworden.

Historiker seien nicht nur “Fachidioten”, meint Schlögel, sondern auch Zeitgenossen. Und als solche kommen sie um eine Parteinahme für die “Wahrheit oder Lüge” im Ukraine-Konflikt nicht umhin. Propaganda und gefälschte Bilder seien Teil der Kriegsführung, und dem sei auch von Seiten der Historiker zu begegnen. In einem science.ORF.at-Interview spricht Schlögel offen über eigene Wissenslücken, den “information war” und warum soziale Medien auch für Zeithistoriker immer wichtiger werden.

science.ORF.at: Kennen Sie das Lied “Wladimir (Put Put Putin)”, das in Wien den Protestsong-Contest gewonnen hat, und seither auf YouTube – vornehmlich in der Ukraine – bereits fast 800.000 Mal angeklickt wurde?

Karl Schlögel: Nein, aber ich habe davon gehört. Was mir daran gefällt, ist dass man nicht nur angsterfüllt auf die Figur Putin starrt, sondern auch über sie lachen kann. Das gab es schon im letzten Jahr in Kiew mit einem Song, der sich in der ganzen Ukraine ausgebreitet hat.

Sind soziale Medien für Sie generell ein Platz, wo Sie recherchieren? Der Ukraine-Russland-Konflikt wird dort sehr heftig ausgetragen …

Bis letztes Jahr hatte ich mit sozialen Netzwerken überhaupt nichts zu tun. Seit sich aber ab Februar die Ereignisse überschlagen haben und man ziemlich hilflos war, sich ein Bild zu machen, bin ich gezwungen worden, mich in diese Welt hineinzubegeben. Das bedeutet natürlich Stress, man ist 24 Stunden online. Ich selbst bin zwar nicht auf Facebook, bekomme das aber über meine Frau mit. Mit den neuen Medien hat man die Möglichkeit, sich in konkrete Situationen hineinzuzoomen, was für mich ganz neu war. Ich erinnere mich besonders an ein Smartphone-Video: eine Straßenkreuzung in Donezk. Im Hintergrund hört man die Einschläge von Granaten. Gleichzeitig werden vor der Kreuzung Fahrradwege gebaut. Diese Nähe und Vertrautheit mit Situationen ist etwas ganz Neues. Man muss erst die Kunst erlernen, zwischen den verschiedenen Bildern zu navigieren, die da gestreut werden. Wobei ich der altmodischen Auffassung bin, dass es weiter Unterschiede gibt zwischen facts und fiction.

Was im Zeitalter der neuen Medien aber nicht immer ganz einfach zu unterscheiden ist …

Putins Propaganda ist nicht einfach die Wiederaufnahme der stalinistischen. Russland ist in letzten 20 Jahren durch die Schule von Hollywood gegangen. Sie wissen, wie man in der Öffentlichkeit spielt, was Bilder bewirken, sie machen nicht einfach Propaganda, sondern “information war” auf ganz neuer Stufe. Und zwar nicht nur materiell mit einer Armada von Trollen, die eingesetzt wird, sondern der zentrale Punkt in diesem “Information-War” ist es, Verwirrung zu stiften. Man soll nicht mehr unterscheiden können, was wirklich ist und was Fiktion. Dass im Unklaren bleibt, was das Kriegsgeschehen ist, ist selbst eine Form der hybriden Kriegsführung.

Haben Sie ein Beispiel, wo das Internet bereits hilfreich war für die Wahrheitsfindung?

Der Abschuss des Flugzeugs aus Amsterdam nach Kuala Lumpur im Juli 2014. Ein Gespräch russischer Separatisten wurde abgehört und war 20 Minuten nach dem Abschuss im Internet. Man hört das Erstaunen der Kommandeure. Vielleicht wollten sie ein anderes Ziel treffen, aber es ist völlig klar, dass sie die Raketen abgeschossen haben. So ein Tondokument kann man nicht 20 Minuten nach dem Ereignis fabrizieren, das übersteigt die Fähigkeiten selbst des besten Geheimdienstes.

Verändern die sozialen Medien die Arbeit eines Historikers, der viel Wert auf die Analyse räumlicher Strukturen legt, oder braucht es dazu weiter die eigene Anschauung?

Ich kann zwar nicht immer unmittelbar vor Ort sein, sonst würde man zum Reporter im Gelände und ich bin immer noch Historiker. Aber als die Maidan-Revolution begonnen hat, habe ich meinen Augen nicht getraut, als ich die Bilder sah: immer die gleichen Einstellungen von bestimmten Brennpunkten aus. Und so habe ich mich entschlossen, selbst in die Ukraine zu fahren. Ich traue letztlich dann doch meinen Eindrücken vor Ort: den Stimmungen und den Gesichtern, der Sprache und den Typen. Das brauche ich, um urteilssicher zu werden. Was nicht heißt, dass nur der unmittelbare Eindruck die letzte Wahrheit liefert, so naiv bin ich nicht. Trotzdem: Man braucht konkrete Vorstellungen. Speziell in Zeiten der manipulationsmächtigen Bilder ist es notwendig, vor Ort zu gehen.

Sie sind einer der führenden Kenner der Geschichte Osteuropas. In einem eben bei Suhrkamp erschienenen Buch (“Testfall Ukraine”), schreiben Sie sehr offen von der “Sprachlosigkeit der Historiker” in Sachen Ukraine und dass Sie deshalb selbst “noch einmal in die Schule gehen müssen”. Was sind das für Fächer, die Sie und ihre Zunft noch einmal nachlernen müssen?

In der Regel sind Russland- und Sowjetunion-Historiker nicht mit der speziellen Ukraine-Geschichte vertraut, sondern das sind meistens moskauzentrierte Imperialgeschichten. Man muss diese Großgeschichte im Blick behalten, sie reicht aber nicht aus. Man muss die verschiedenen Sprachen kennen, sich in Regional- und Landschaftsgeschichten vertiefen. Und zwar nicht nur der Ukraine, sondern auch der kaukasischen und baltischen Völker. Man kann keine ukrainische Geschichte ohne einen polnischen, russischen, habsburgischen und jüdischen Anteil schreiben. Man muss sich neu spezialisieren und vertiefen. Das sage ich erst einmal für mich, der in den ukrainischen Museen war und merkt, dass er sich zwar verständigen kann, aber die Legenden zu den Exponaten dann doch nicht versteht.

Zeithistoriker laufen immer Gefahr, dass ihre Argumente instrumentalisiert werden können. Das ist auch beim Russland-Ukraine-Konflikt der Fall: Entweder wird man zum Putin-Versteher erklärt oder zum US-NATO-Büttel, der Europa in den Krieg treiben will. Wie gehen Sie damit um?

Man kann sich auf den Standpunkt zurückziehen, dass man als Historiker nur für die Vergangenheit zuständig ist und bestenfalls bestimmten Geschichtsmythen klarstellt. Ich meine hingegen, dass Historiker nicht nur Fachidioten sind, sondern auch Zeitgenossen. Und deshalb können wir nicht zu dem schweigen, was unter unseren Augen vor sich geht. Die einzige Frage ist, wie man das macht; ob solide, umsichtig und kritisch begründet oder oberflächlich, demagogisch und mediengeil, das soll es ja auch geben. Aber um eine gewisse Parteinahme für das eine oder andere, für die – auch wenn das jetzt pathetisch klingt – Wahrheit oder die Lüge, da kommen wir nicht herum. Es ist einem nicht gleichgültig, was mit Russland oder mit den russischen oder ukrainischen Kollegen passiert, ob sie frei arbeiten können oder ob man sie als fünfte Kolonne diffamiert und wieder ins Exil treibt. Jeder hat die Wahl, ob er für dieses Russland der Bedrängten Partei ergreift oder ob er zum Interpreten und Sprecher der Putin-Regierung wird.

War eine Eskalation, wie man Sie heute sieht, für Sie als Historiker zu erwarten oder kam das überraschend?

Davon waren nicht nur die Experten überrascht, sondern das betraf den gesamten Erwartungshorizont der Zeit nach 1989. Der war nicht komplett harmonistisch, aber man hat mit einem guten Ende gerechnet: dass Europa zur Ruhe kommen würde und dass wir tatsächlich aus dem 20. Jahrhundert herausgekommen sind. Man hat zwar seine Lektionen z.B. in Jugoslawien bekommen, aber man hatte die nicht unbegründete Zuversicht, dass sich Europa irgendwie fügen würde.

Was Russland betrifft: Die 90er Jahre waren dort ein großes Tohuwabohu, aber auch eine Zeit, wo das Land in einen neuen Modus überging. Es versuchte, eine Balance in einer ganz neuen Situation nach dem Ende des Imperiums zu finden. Am Anfang dachten alle, das kann nicht gutgehen. Alle warteten auf den großen Knall, eine Katastrophe, auf das Umkippen in einen Bürgerkrieg. So ist es aber nicht gekommen.

Und nun, 20 Jahre später, stellt man plötzlich fest: Der Krieg und die Gewalt sind wieder da. Jetzt gibt es eine Volkserhebung in einem Nachbarland und eine militärische Situation, die eigentlich undenkbar war – einen unerklärten Krieg. Darauf waren wir nicht gefasst. Und deshalb glaube ich, dass der Konflikt den nach 1989 gebildeten Erwartungshorizont gesprengt hat – und das ist viel gravierender, als dass die Experten davon überrascht waren.

Eine der Fragen, für die Historiker kompetent sind, lautet: Gibt es überhaupt so etwas wie eine ukrainische Nation? Der deutsche Altkanzler Helmut Schmidt hat die Ukraine einmal als “Illusion des Westens” bezeichnet …

In den späten 80er Jahren gab es Meinungsumfragen, in denen sich eine starke Mehrheit für die Unabhängigkeit der Ukraine ausgesprochen hat. Im Gegensatz etwa zu den baltischen Staaten war das kein Ausdruck einer starken nationalen Volksbewegung. Sondern die Ukraine war gewissermaßen ein Produkt des Zerfalls der Sowjetunion. Der letzte Impuls für die Selbständigkeit war der Augustputsch 1991 in Moskau. Die ukrainische Führung hat danach gesagt: Wir wollen nicht mehr zurück in sowjetische Zeiten. Aber jenseits dieser formellen Erklärung der nationalen Souveränität war die Nationswerdung natürlich extrem kompliziert. Dass die Ukraine eine Nation ist, davon bin ich überzeugt – der Prozess ist aber noch nicht abgeschlossen, der Maidan ist dabei ein großer Moment.

Man kann die Elemente der historischen Tradition benennen: Es hat zwar keine Ukrainer in der Kiewer Rus – dem mittelalterlichen Großreich mit dem Zentrum Kiew – gegeben, aber das ist der kulturelle Ort, auf den sich die Ukrainer beziehen. Dazu gibt es eine spezifische Erfahrung der Ukrainer innerhalb der polnisch-litauischen Union, innerhalb des habsburgischen und des osmanischen Reichs. Diese Erfahrungen zusammenzuführen ist extrem kompliziert. Der Witz dieses “nation building”, das wir gerade beobachten können, ist, dass es gerade nicht über eine ethnische Definition läuft. Sondern die Ukraine hat sich als politische Nation deklariert, die diese verschiedenen Erfahrungen aufnimmt und zusammenhält. Das ist extrem schwierig und kann durch die Intervention von außen so gestört werden, dass der ukrainische Staat vielleicht scheitert und gespalten wird.

Wenn man sich auf die Frage der Gründung von Nationen und damit von Grenzen einlässt: Tappt man da nicht in die Falle, den Konflikt zu ethnisieren?

Diesen Versuch gibt es, aber von Seiten Russlands. Putins Doktrin “Russki Mir” (“russische Welt”) ist ein ethno-geopolitisches Konzept: Alles, was russischsprachig ist, ist der russischen Welt zuzuordnen. Das ist eine völkische Politik und ignoriert, dass man Ukrainer sein kann, obwohl man Russisch spricht. Eine Stadt wie Kiew, die mehrheitlich Russisch spricht, ist eine ukrainische Stadt. Viele Leute in Westeuropa verstehen nicht, wie es möglich ist, dass man sich in einem Staat mühelos zweier Sprachen bedient. Das ist in der Ukraine der Fall wie in keinem anderen europäischen Staat, nicht einmal in Belgien und der Schweiz. In Talkshows oder bei Fußballübertragungen wird mühelos zwischen den beiden Sprachen gewechselt.

Der Versuch, russischsprachige Ukrainer als Russen zu reklamieren, ihnen Schutz von außen aufzudrängen, ist ein ganz gefährliches Spiel. Das wird weitergehen, wird jetzt schon in den baltischen Staaten betrieben und selbst in Deutschland: Es gibt in Deutschland vier Millionen russischsprachige Menschen, zwei Millionen von ihnen haben russische Pässe. Wer immer will, kann sich in Putins Doktrin als Repräsentant russischer Interessen jenseits der Grenzen aufspielen.

Ist dieses ethnisch-nationale Projekt auch das, was die rechtsextremen Parteien in Westeuropa anzieht? Oder wie schafft Putin diesen Spagat?

Bei Putin kommt eine ganze Menge zusammen: eine neoimperiale und völkische Ideologie – alles Russischsprachige für Russland zu beanspruchen, erinnert sehr an die 20er und 30er Jahre und an die “Volksdeutschen” jenseits der Grenze, die für die imperialen Ziele des deutschen Reichs und dann des Dritten Reichs instrumentalisiert wurden. Man sollte es sich aber nicht zu leicht machen. Bei Putin kommen noch andere Dinge hinzu: die angemaßte Mission, ein Vertreter eines besseren, konservativen und traditionellen Europas zu sein, zusammen mit der orthodoxen Kirche ein Europa zu verteidigen, das kämpft gegen die Selbstauflösung in Liberalismus. Das ist eine Brücke, die zu Marine le Pen und anderen führt. Dann gibt es ganz hart kalkulierte, scharfsinnige und strategische Dinge wie die Erpressung durch Energie-Abhängigkeit oder die direkte Finanzierung wie im Fall des Front National.

Putin spricht von einem “eurasischen Projekt” – eine Idee aus den 1920er Jahren, die nun wieder herausgekramt wird. Halten Sie das für ein realistisches Alternativprojekt zu einem vereinten europäischen Raum?

Ob es ein großes strategisches Projekt einer Vereinigung vom Pazifik bis zum Atlantik ist, bezweifle ich. Aber klar ist, dass Putin damit die Europäische Union schwächen möchte und dass er in dabei momentan sehr gute Karten hat. Die Union ist angewiesen auf Einstimmigkeit, sie hat große interne Schwierigkeiten zu bewältigen. Und nun auf der Klaviatur der inneren Widersprüche Europas zu spielen, ist sehr einfach für einen Virtuosen wie ihn.

Die Bewegung der Eurasier hat übrigens einen Bezug zur Universität Wien. Als ich heute durch den Innenhof gegangen bin, ist mir eine Inschrift für einen der bedeutendsten Theoretiker und Ideologen der eurasischen Bewegung aufgefallen: Nikolaj Trubeckoj. Der Linguist ist in Wien 1938 nach dem Stress einer Hausdurchsuchung durch die Nationalsozialisten gestorben. So wie Trubeckoj waren auch die anderen Vertreter der eurasischen Bewegung hoch gebildete Intellektuelle: Musikwissenschaftler, Ethnologen, Anthropologen – eine sehr kleine elitäre Gruppe, die in Sofia, Wien, Prag und Berlin saß.

Sie haben versucht, Russland nach dem Ende des Imperiums zu denken, und gaben ihm so etwas wie einen Sonderstatus – dass Russland weder zum Westen noch zum Osten gehört. Sie sind dann ideologisch entmachtet worden, durch das Projekt Stalins: seiner Vorstellung von der Sowjetgesellschaft als eines neuen Typus jenseits der traditionellen Nation und jenseits der ethnischen Differenzen.

Nun scheinen die Ideen aber wieder en vogue zu sein – in Form von Alexander Dugin …

Dugin ist ein Eklektiker, der sich alle Ideologien und Theorien bedient, die man sich denken kann, bedient. Dugin ist mit jemandem wie Trubeckoj nicht zu vergleichen. Die eurasischen Köpfe heute sind Faschisten. Es sind Reden von Dugin überliefert, in denen er zum Töten auffordert. Das ist nicht einfach ein Theoretiker, der exotische Ideen hat, sondern ein Brandstifter. Die führenden Figuren im Donbass, die das Land und die Städte besetzt haben, sind Dugin-Leute. Eine der ersten Akte in Donezk war es, die historische Fakultät aufzulösen und das Personal durch seine Schüler zu ersetzen. Das ist hier zu wenig bekannt: In der Diskussion kommt immer gleich der ukrainische Nationalismus. Aber dass es in der engsten Umgebung der Kreml-Administration und in der Führungsgruppe der Donbass-Okkupanten eine entfaltete faschistische Ideologie gibt, wird überhaupt nicht thematisiert.

Woher kommt diese seltsame Faszination für Putin im Westen?

Der Hauptpunkt ist, dass man Putin als Widerpart des großen Dämons – Amerika – sieht. Man muss gar nicht viel über Russland und Putin wissen: Aber Putin ist die Figur, die es den Amerikanern zeigt! Und das bringt die merkwürdigen Koalitionen von der extremen Rechten und auch einer naiven Linken zustande.

Es ist ein antiamerikanisches und antiwestliches Einverständnis, ein Appell an das Nationale, ein Einverständnis, dass die Demokratie nicht das letzte Wort ist, auch eine Faszination für Gewalt, eine Verachtung für Prozeduren und die Langsamkeit und Langweiligkeit des parlamentarischen Systems. Es erinnert an die 20er Jahre, wo es auch eine Menge von Leuten gegeben hat, die nach dem Ende des Krieges keinen Ort finden konnten in der Gesellschaft: eine Kombination von Abenteurern, gescheiterten Existenzen und Wichtigtuern.

Ganz abgesehen davon, dass die russische Seite direkt involviert ist. Man weiß etwa, dass Marine Le Pen von russischen Banken Geld bekommen hat, um ihren Wahlkampf zu finanzieren. Aber ich würde es nicht nur auf die Steuerung durch FSB und Geheimdienste zurückführen. Sondern es gibt in Europa einen ideologischen Komplex, mit dem Putin spielen kann. Und das kann er virtuos.

© science.ORF.at, 2015

Das Interview wurde von Lukas Wieselberg geführt und am 18. März 2015 auf  science.ORF.at veröffentlicht.

Karl Schlögel war Professor für Osteuropäische Geschichte zuerst an der Universität Konstanz, dann an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Nach seiner Emeritierung arbeitet er an einer Archäologie des Kommunismus und einer Geschichte des Wolgaraumes. Zurzeit ist er City of Vienna/IFK Fellow am IFK in Wien.

Lukas Wieselberg ist seit 2000 Wissenschaftsredakteur bei Ö1 und Chef vom Dienst von science.orf.at.

 

 

Tags:

Related Content

  • How Eurovision Became the Kremlin’s Mousetrap

    The Kremlin presented Ukraine with two options, both of which were mousetraps. Were Ukraine to allow Samoylova to enter the country, it would violate its own law and tacitly recognize the “Russian status” of Crimea. Were Ukraine to stick to the rule of law and ban her – and this is what happened – it would indirectly tarnish its image as a country that adheres to European values.
    Read more

  • Crimea as a Glimpse into a Post-American World

    Fareed Zakaria’s “post-American world” may not be as benign as the author envisaged back in 2008. Other centers of power may follow Russia’s lead and start exploiting the cracks in the international order rather than engage in helping to patch them up.
    Read more

  • Die Idee des Intermariums: Ein mittelosteuropäischer Pakt gegen russischen Neoimperialismus

    Die Sicherheitsinteressen Zwischeneuropas und vor allem der Ukraine verlangen nach einem Intermarium-Block – einer Koalition der Staaten zwischen Ostsee und Schwarzem Meer.
    Read more

  • The Warsaw NATO Summit and beyond

    Obama’s criticism and the embarrassing act of censorship of his speech notwithstanding, the NATO Warsaw Summit proved on balance to be successful for Poland’s foreign policy goals, as well as those of NATO’s other Eastern Allies, as they have managed to secure NATO’s increased presence on the Eastern flanks as part of a defence against, and a deterrent to, Putin’s Russia. Nevertheless, with the UK gradually losing its influence following the Brexit referendum and most likely leaving the EU within a few years, Poland and NATO’s Eastern Allies are losing an important ally that provided significant political support for these countries in the EU and NATO. Law and Justice may also face growing isolation on the European level, especially if it does not find an acceptable solution for the constitutional crisis and continues questionable practices in the media sphere.
    Read more

  • Between ‘the Russian World’ and ‘the Ukrainian Nation’: Kyiv Pride before and after Euromaidan

    Ukrainian LGBT movement is the logical product of the Ukrainian social, economical, and political context. For queer politics to appear in Ukraine, different conditions and possibilities have to be created. It will take years for currently isolated queer activists to rearticulate the existing heteronormative order through many scattered tactical interventions into the public sphere.
    Read more

  • Self-Reflection Through the Visual: Notes on Some Maidan Documentaries

    On a formal level, the images win a subjectivity of their own, in a similar way to the people -- the main protagonist of all the abovementioned films -- who gain their political subjectivity during the course of revolutionary struggle. If there is any universal truth about Maidan, then it can be articulated like this: people with their own hands, their own efforts and will ousted the oppressive political regime from power.
    Read more

  • Student Protest as the Trigger for the Revolution of Dignity in Ukraine

    By now it has been nearly forgotten how the events started that led to Yanukovych relinquishing power. Nevertheless, it was exactly on the grassroots level that some of the most interesting developments took place such as the appearance of a student protests movement which became crucial for the Euromaidan movement and whose fate paradoxically directly triggered the Revolution.
    Read more

  • Declaration of the School of Kyiv – Kyiv Biennial 2015

    The School of Kyiv is a newly invented biennial subject that chose the model of forum as its method of functioning and interacting. The Kyiv biennial has a clear political intention reflected in its social and artistic structure and channeled through its educational form. This is what binds biennial, school, and Kyiv to the intersecting triad of art, knowledge, and politics.
    Read more

  • When Empires Collapse – Reflections on the Crisis in Ukraine

    Despite the many obvious differences, the current turmoil in the Middle East and the Ukrainian crisis have something in common: both reflect the problematic legacies left behind when centuries-old empires collapse and the successor states appear less stable and viable than originally imagined.
    Read more

  • The Ukrainian School of War

    The ongoing turmoil in Ukraine has frequently been compared to the Yugoslav crisis of the early 1990s – and, indeed, there are many similarities. But, when it comes to understanding why the conflict between Ukraine's government and Russian-backed separatists has persisted – and why, after a year of increasingly brutal fighting, a resolution seems so remote – the differences are far more important.
    Read more

Tr@nsit Online Authors

  • Bradley F. Abrams

    History, Stanford University
    Read more

  • Thomas Ahbe

    Thomas Ahbe studierte Philosophie, Ökonomie und Soziologie. Seit 1998 wirkt er freischaffend als Sozialwissenschaftler und Publizist. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Diskurs- und Kulturgeschichte der deutschen Zweistaatlichkeit und der ostdeutschen Transformation sowie die Generationengeschichte der DDR und Ostdeutschlands.   Print

  • Karl Aiginger

    Karl Aiginger is Director of WIFO (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung), Professor of Economics and Coordinator of the project A new growth path for Europe within the 7th European Framework Program.   Print

  • Huercan Asli Aksoy

    Ph.D. candidate in Political Science, University of Tübingen
    Read more

  • Sorin Antohi

    Sorin Antohi is Professor of History at Central European University, Budapest.   Print

  • Timothy Garton Ash

    History, Oxford
    Read more

  • Roumen Avramov

    Program director for economic research at the Center for Liberal Strategies, Sofia
    Read more

  • Adam Baczko

    PhD Candidate in Political Science, EHESS, Paris
    Read more

  • Pavel Barsa

    Associate Professor of Political Science, Charles University Prague
    Read more

  • Rainer Bauböck

    Rainer Bauböck is professor of social and political theory at the European University Institute in Florence. In 2006 he was awarded the Latsis Prize of the European Science Foundation for his work on immigration and social cohesion in modern societies. Among his many publications are Immigration and Boundaries of Citizenship (1992), Transnational Citizenship: Membership and …
    Read more

  • Steven Beller

    Geschichte, Cambridge
    Read more

  • Naja Bentzen

    Freelance journalist, Wien
    Read more

  • Luiza Bialasiewicz

    Jean Monnet Professor of EU External Relations, University of Amsterdam
    Read more

  • Muriel Blaive

    Muriel Blaive ist seit 2012 Institutskoordinatorin des Ludwig Boltzmann Instituts für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit.   Print

  • Andras Bozoki

    Sociology, Budapest
    Read more

  • José Casanova

    Professor für Soziologie, New School for Social Research, New York
    Read more

  • Daniel Chirot

    Soziologie, Seattle
    Read more

  • Robert Cooper

    Robert Cooper ist britischer Diplomat und derzeit als Sonderberater des Europäischen Auswärtigen Dienstes (European External Action Service, EEAS) tätig. Er ist zudem Gründungsmitglied des European Council on Foreign Relations (ECFR).   Print

  • Peter Demetz

    Sterling Professor Emeritus of German and Comparative Literature, Yale University; Korrespondierendes Mitglied des IWM
    Read more

  • James Dodd

    Associate Professor of Philosophy, New School for Social Research, New York
    Read more

  • Martin Endreß

    Martin Endreß ist Professor für Soziologie an der Universität Trier.   Print

  • Mischa Gabowitsch

    Mischa Gabowitsch (gabowitsch.net) is a research fellow at the Einstein Forum in Potsdam. He is the author of Putin kaputt!? (Suhrkamp, 2013), a study of the 2011-13 Russian protests for fair elections, and maintains protestrussia.net, which collects academic resources for the study of protest in Russia.   Print

  • Charles Gati

    Charles Gati is Senior Acting Director of Russian and Eurasian Studies and Foreign Policy Institute Senior Fellow at the School of Advanced International Studies at the Johns Hopkins University, Washington, D.C.     Print

  • Dessy Gavrilova

    Dessy Gavrilova is the founding Director of The Red House – Center for Culture and Debate in Sofia, Bulgaria.     Print

  • Keith Gessen

    Keith Gessen is a freelance writer living in Cambridge, MA.   Print

  • Gerhard Gnauck

    Warsaw correspondent for Die Welt
    Read more

  • Katya Gorchinskaya

    Managing Editor for Investigative Programming, Radio Free Europe/Radio Liberty (REF/RL), Kyiv
    Read more

  • John Gray

    John Gray is Professor of European Thought at the London School of Economics.   Print

  • Rainer Gries

    Rainer Gries lehrt und forscht als Universitätsprofessor am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena, am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien sowie an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien. Zu seinen Forschungsschwerpuntken zählen u.a. die Gesellschaftsgeschichte Deutschlands und Österreichs im 20. Jahrhundert und die Geschichte des Konsums in Europa.   Print

  • Eva Hahn

    Geschichte
    Read more

  • Gábor Halmai

    Professor of Law, Department of European Studies; Eötvös Loránd University, Budapest
    Read more

  • Elemer Hankiss

    Professor für Politikwissenschaft, Eötvös Lorand Universität, Budapest; Korrespondierendes Mitglied des IWM
    Read more

  • Miklós Haraszti

    Miklós Haraszti is a writer, journalist, human rights advocate and university professor. He served the maximum of two terms as the OSCE Representative on Freedom of the Media from 2004 to 2010. Currently he is Adjunct Professor at the School of International and Public Affairs of Columbia Law School, New York. Haraszti studied philosophy and …
    Read more

  • Sabine Hark

    Sabine Hark forscht an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam, Professur für Frauenforschung.   Print

  • Annemieke Hendriks

    Freelance journalist, Berlin
    Read more

  • Charles Hirschman

    Charles Hirschman is Boeing International Professor at the Department of Sociology and the Daniel J. Evans School of Public Affairs, Washington University.     Print

  • Jennifer L. Hochschild

    Jennifer L. Hochschild is Professor of Government at the John F. Kennedy School of Government, and Professor of African and African-American Studies at the Faculty of Arts and Sciences, Harvard University.   Print

  • Yaroslav Hrytsak

    History, Central European University Budapest
    Read more

  • Richard Hyman

    Richard Hyman ist Professor für Politikwissenschaft an der London School of Economics.   Print

  • Vladislav Inozemtsev

    Professor of Economics at Higher School of Economics; Director, Centre for Post-Industrial Studies, Moscow
    Read more

  • Bruce P. Jackson

    Bruce P. Jackson is the founder and President of the Project on Transitional Democracies. The Project is a multi-year endeavour aimed at accelerating the pace of reform in post-1989 democracies and advancing the date for the integration of these democracies into the institutions of the Euro-Atlantic. Jackson has written extensively about the engagement of Russia …
    Read more

  • Tom Junes

    Visiting Researcher, Warsaw University, and Visiting Lecturer in Polish history, KULeuven, Belgium
    Read more

  • Alex J. Kay

    Alex J. Kay holds a PhD in History from the Humboldt University Berlin.   Print

  • Anatoly M. Khazanov

    Anatoly M. Khazanov ist Professor für Anthropologie an der University of Wisconsin, Madison.   Print

  • Cornelia Klinger

    Professor of Philosophy, University of Tübingen
    Read more

  • Gudrun-Axeli Knapp

    Professor of Social Sciences and Social Psychology, University of Hannover
    Read more

  • Jacek Kochanowicz

    Jacek Kochanowicz is Professor for Economic History at Warsaw University.       Print

  • Michal Kopecek

    International Relations, Charles University Prague
    Read more

  • János Kornai

    János Kornai is Prof. em. for Economics  at Harvard University and Permanent Fellow at the Collegium Budapest – Institute for Advanced Study. He is a member of the Hungarian Academy of Sciences and the Academia Europeae, and Foreign Member of the American, British, Bulgarian, Finnish, Russian and Swedish Academies. He has served as President of …
    Read more

  • Pavel Kouba

    Professor für Philosophie an der Karlsuniversität, Prag; Leiter des Zentrums für Phänomenologische Forschung an der Tschechischen Akademie der Wissenschaften
    Read more

  • Bilyana Kourtasheva

    Post-Doc in Theory and History of Literature, New Bulgarian University, Sofia
    Read more

  • János Mátyás Kovács

    IWM Permanent Fellow
    Lecturer, Department of Economics, Eötvös Lorand University, Budapest
    Read more

  • Ivan Krastev

    IWM Permanent Fellow
    Chair of the Board, Centre for Liberal Strategies, Sofia
    Read more

  • Yustyna Kravchuk

    PhD candidate in Film and Media Studies, National Academy of Sciences of Ukraine, Kyiv
    Read more

  • Jacek Kucharczyk

    Jacek Kucharczyk ist Head of Programs am Institute of Public Affairs in Warschau.   Print

  • Aleksander Kwasniewski

    Aleksander Kwasniewski war Präsident Polens. Seine Amtszeit verlief von 1995 bis 2005 über zwei Legislaturperioden.   Print

  • Mladen Lazic

    Professor of Sociology, University of Belgrade
    Read more

  • Claus Leggewie

    Professor für Politikwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Giessen
    Read more

  • André Liebich

    Honorary Professor of International History and Politics, Graduate Institute, Geneva
    Read more

  • Burkhard Liebsch

    Burkhard Liebsch ist Professor für Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum.   Print

  • Michal Luczewski

    Ph.D. candidate in Sociology, Warsaw University
    Read more

  • Charles S. Maier

    Charles S. Maier ist Direktor des Center for European Studies, Harvard University.   Print

  • Andrey Makarychev

    Andrey Makarychev ist Professor und Research Fellow am Institut Osteuropäische Studien an der Freien Universität Berlin.   Print

  • Michał Maciej Matlak

    Ph.D. candidate, Department of Political and Social Sciences, European University Institute, Florence
    Read more

  • Erik Meyer

    Erik Meyer ist seit 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich ‘Erinnerungskulturen’ an der Justus-Liebig Universität Gießen.   Print

  • Krzysztof Michalski

    IWM Founding Rector
    Read more

  • Hans J. Misselwitz

    Hans-Jürgen Misselwitz ist ein deutscher SPD-Politiker und Gründungsmitglied des Instituts Solidarische Moderne.   Print

  • Alessandro Monsutti

    Alessandro Monsutti is an associate professor of anthropology and development sociology at the Graduate Institute of International and Development Studies in Geneva, as well as research associate at the Refugee Studies Centre at the University of Oxford. He worked as a consultant for several nongovernmental and international organizations, icnluding UNHCR. His book War and Migration: Social Networks …
    Read more

  • Jan-Werner Müller

    Professor of Politics, Princeton University

    Visiting Fellow
    (September 2016 – August 2017)
    Read more

  • Rainer Münz

    Professor für Bevölkerungswissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin; Korrespondierendes Mitglied des IWM
    Read more

  • Sighard Neckel

    Professor of Sociology, Goethe-Universität, Frankfurt am Main
    Read more

  • Katherine Newman

    Katherine S. Newman is the James B. Knapp Dean of The Zanvyl Krieger School of Arts and Sciences. She is a widely published expert on poverty and the working poor who led major interdisciplinary initiatives at Princeton and Harvard universities.     Print

  • Pierre Nora

    Pierre Nora lehrt Geschichte an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) in Paris.   Print

  • Tereza Novotna

    Political Science, Boston University
    Read more

  • Ewald Nowotny

    Ewald Nowotny is Governor of the Austrian National Bank.   Print

  • Thomas Nowotny

    Thomas Nowotny teaches Political Science at the University of Vienna. He has been Austrian diplomat, private secretary to Austrian Chancellor Bruno Kreisky, senior political counselor to the European Bank for Reconstruction and Development, and consultant to the OECD.   Print

  • Vlad Odobescu

    Freelance journalist, Romanian Centre for Investigative Journalism, Bucharest
    Read more

  • Andrzej Paczkowski

    Professor für Geschichte, Institut für Politische Studien, Polnische Akademie der Wissenschaften, Warschau
    Read more

  • Emilia Palonen

    Politics, University of Essex
    Read more

  • Irina Papkova

    Irina Papkova is a Research Fellow of Georgetown University’s Berkley Center for Religion, Peace, and World Affairs. She spent five years teaching at the Department of International Relations and European Studies at Central European University, Budapest.   Print

  • Agnieszka Pasieka

    Ph.D. in Social Anthropology from the Martin Luther University, Halle/Saale
    Read more

  • Gleb Pavlovsky

    President, Center of Effective Policies; Member, Public Chamber of the Russian Federation; Editor-in-Chief, The Russian Journal, Moscow
    Read more

  • György Péteri

    Professor of Contemporary European History, Norwegian University of Science and Technology, Trondheim
    Read more

  • Tanja Petrovic

    Tanja Petrovic works at the Scientific Research Center of the Slovenian Academy of Sciences and Arts, Ljubljana.   Print

  • David Petruccelli

    PhD candidate in History, Yale University
    Read more

  • Alexander von Plato

    Alexander von Plato ist ein deutscher Philosoph und Historiker. Er gründete das Instituts für Geschichte und Biographie an der Fernuniversität Hagen, das er bis 2007 leitete. Von 1996 bis 2000 war er Sekretär der International Oral History Association, von 2006 bis 2008 deren Vizepräsident. Er ist Mitherausgeber und Redakteur von BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral …
    Read more

  • Andrei Pleșu

    Andrei Pleșu ist Rektor des New Europe College, Bukarest. 1989- 1991 war er rumänischer Kulturminister und 1997- 1999 rumänischer Außenminister.   Print

  • Martin Pollack

    Martin Pollack, geb. 1944 in OÖ, studierte Slawistik und osteuropäische Geschichte. Er war von 1987 bis 1998 Redakteur des “Spiegel” in Warschau und Wien und lebt heute als Schriftsteller und literarischer Übersetzer in Wien und Bocksdorf im Südburgenland. 2011 erhielt er den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung und 2012 den Stanislaw-Vincenz-Preis. Zuletzt erschien von ihm …
    Read more

  • Krzysztof Pomian

    Krzysztof Pomian is Professor of History at the Nicolaus Copernicus University (Toruń) and Academic Director of the Museum of Europe in Brussels.   Print

  • Romano Prodi

    Romano Prodi war von September 1999 bis November 2004 Präsident der Europäischen Kommission.   Print

  • Lipin Ram

    PhD candidate and teaching assistant in Anthropology and Sociology of Development, Graduate Institute, Geneva
    Read more

  • Mykola Riabchuk

    Senior Research Fellow, Institute of Political and Nationalities’ Studies, Academy of Sciences, Kyiv
    Read more

  • Edelbert Richter

    Edelbert Richter ist deutscher Theologe, Politiker und war Mitglied des Deutschen Bundestages.   Print

  • Paul Ricoeur

    Paul Ricoeur ist Philosoph und war Professor Emeritus an der University of Chicago und an der Sorbonne. Er war Mitglied der Académie Francaise und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des IWM. Er starb 2005.   Print

  • Michel Rocard

    Michel Rocard, former First Secretary of the French Socialist Party and a member of the European Parliament for 15 years, was Prime Minister of France from 1988 to 1991.   Print

  • Akos Rona-Tas

    Akos Rona-Tas is professor at the Sociology Department of the University of California, San Diego and a research associate at Met@risk, INRA, Paris. He is the author of the books Plastic Money: Constructing Markets for Credit Cards in Eight Postcommunist Countries (with Alya Guseva, 2014) and Surprise of the Small Transformation: Demise of Communism and …
    Read more

  • Lew Rubinstein

    Lew Rubinstein lebt als Poet und Essayist in Moskau. Nach dem Studium der Philologie war er als Bibliothekar tätig. Seit Ende der 1960er-Jahre verfasst er poetische Arbeiten, seit 1974 serielle Textzyklen als so genannte Kartotheken. Zusammen mit Andrej Monastyrskij, Dimitrij A. Prigov und Vladimir Sorokin gilt er als wichtigster Vertreter des Moskauer Konzeptualismus. Print

  • Jacques Rupnik

    Geschichte und Politikwissenschaft, Paris
    Read more

  • Claudia Šabic

    Claudia Šabi? ist Politikwissenschaftlerin und Ethnologin. Seit 1998 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität, Frankfurt am Main. Print

  • Ranabir Samaddar

    Distinguished Chair in Migration and Forced Migration Studies, Calcutta Research Group
    Read more

  • Paul Sanders

    Paul Sanders is a historian and management scholar. He is a full-time professor at Reims Management School in Reims, France. He has published across the disciplines of history, international relations and leadership.   Print

  • Karl Schlögel

    Karl Schlögel war Professor für Osteuropäische Geschichte zuerst an der Universität Konstanz, dann an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Nach seiner Emeritierung arbeitet er an einer Archäologie des Kommunismus und einer Geschichte des Wolgaraumes. Zurzeit ist er City of Vienna/IFK Fellow am IFK in Wien.     Print

  • Thomas Schmid

    Thomas Schmid is the publisher of the WELT Group, Berlin. He worked for various newspapers, among them as editor of the Frankfurter Allgemeine Zeitung and the Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. From 2006 to 2010 he was Editor-in-Chief of Die Welt.   Print

  • Margit Schratzenstaller

    Margit Schratzenstaller is senior researcher at the Austrian Institute of Economic Research (WIFO) and is currently coordinating (together with Karl Aiginger and Stefan Ederer) ‘WWW for Europe’, a 4-year research project within the 7th Framework Program funded by the European Commission.   Print

  • Dieter Segert

    Dieter Segert ist Professor für Transformationsprozesse in Mittel-, Südost- und Osteuropa am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. Seit September 2007 ist er Mitglied des Vorstandes des IDM Wien, seit Juni 2008 Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin.   Print

  • Victoriya Sereda

    Sociologie, Ivan-Franko-Universität, Lviv
    Read more

  • Michel Serres

    Michel Serres ist Philosoph und Mitglied der Académie Française.   Print

  • Anton Shekhovtsov

    Visiting Fellow, Ukraine in European Dialogue
    (January 2016 – December 2017)
    Read more

  • Marci Shore

    Associate Professor of History, Yale University
    Read more

  • Sławomir Sierakowski

    Director, Institute for Advanced Study, Warsaw; Founder, "Krytyka Polityczna" movement
    Read more

  • Sara Silverstein

    Ph.D. Candidate in Modern European and International History, Yale University
    Read more

  • Ondřej Slačálek

    Assistant Professor of Political Science, Charles University, Prague
    Read more

  • Aleksander Smolar

    Political Science, Paris
    Read more

  • Timothy Snyder

    IWM Permanent Fellow
    Richard C. Levin Professor of History, Yale University
    Read more

  • George Soros

    George Soros is a pioneer of the hedge-fund industry, investor and philanthropist, he is the author of many books, including Financial Turmoil in Europe and the United States: Essays (2012), The Soros Lectures: At the Central European University (2010), The Crash of 2008 and What it Means: The New Paradigm for Finance Markets (2009).   …
    Read more

  • Robert Spaemann

    Robert Spaemann ist Professor em. für Philosophie an der Universität München.   Print

  • Pawel Spiewak

    Associate Professor of Sociology, Department of Sociology and Philosophy, Warsaw University
    Read more

  • Wilfried Stadler

    Wilfried Stadler ist Unternehmensberater, Wirtschaftspublizist und Honorarprofessor an der Wirtschaftsuniversität Wien. Bis 2009 war er Vorstandsvorsitzender einer österreichischen Spezialbank für Unternehmensfinanzierung.   Print

  • Rudolf Stamm

    Rudolf Stamm war von 1975 bis 1988 Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung für Osteuropa und Österreich, anschließend bis 1999 für Italien, dann bis zu seiner Pensionierung 2002 für die USA mit Sitz in Washington D.C. Er starb 2010 in der Schweiz. 1985 erscheinen seine NZZ-Reportagen aus Osteuropa in dem Band Alltag und Tradition in Osteuropa. …
    Read more

  • Paul Starr

    Paul Starr ist Professor für Soziologie an der Princeton University und Mitherausgeber von The American Prospect. Er ist Pulitzer-Preisträger.   Print

  • Martina Steer

    ÖAW APART Fellow (History)
    Read more

  • Kristina Stoeckl

    Research Director
    APART Fellow, Austrian Academy of Sciences; Department of Political Sciences, University of Vienna
    Read more

  • Roman Szporluk

    Roman Szporluk is Professor em. of Ukrainian History at Harvard and Professor em. of History at the University of Michigan. He is a foreign member of the National Academy of Sciences in Kiev, Ukraine. His research focuses on modern Ukrainian, Russian, and Polish history, and on Marxism and nationalism in Eastern Europe.   Print

  • Charles Taylor

    IWM Permanent Fellow
    Professor em. of Philosophy, McGill University, Montréal
    Read more

  • Maria Teteriuk

    PhD candidate in Mass Communications and senior lecturer in Media Studies, National University of 'Kyiv-Mohyla Academy', Ukraine
    Read more

  • Philipp Ther

    Junior Professor of Polish and Ukrainian Studies, Europa-Universität Frankfurt / Oder
    Read more

  • Maria Todorova

    Professor of History, University of Illinois at Urbana Champaign
    Read more

  • Balázs Trencsényi

    Balázs Trencsényi, Ph.D., is Associate Professor at the Department of History, CEU. His research focuses on the comparative history of political thought in East Central Europe and the history of historiography. He is co-director of Pasts, Inc., Center for Historical Studies at CEU and Associate Editor of the periodical East Central Europe (Brill). He was …
    Read more

  • Stefan Troebst

    .
    Read more

  • Marius Turda

    Lecturer in the Education Abroad Program, Eötvös Lorand University, Faculty of Humanities, Budapest
    Read more

  • Andreas Umland

    Andreas Umland ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Euro-Atlantische Kooperation Kiew sowie Herausgeber der Buchreihe Soviet and Post-Soviet Politics and Society, ibidem-Verlag Stuttgart. Print

  • Victoria Vasilenko

    Assistant Professor of Contemporary History and International Relations, Belgorod National Research University
    Read more

  • David G. Victor

    David G. Victor is a Professor at the School of International Relations and Pacific Studies at the University of California, San Diego, where he directs the Laboratory on International Law and Regulation.   Print

  • Harald Welzer

    Harald Welzer ist Forschungsprofessor für Sozialpsychologie an der Universität Witten/Herdecke und Direktor des Center for Interdisciplinary Memory Research am Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen.   Print

  • Karolina Wigura

    Adjunct of the History of Ideas, University of Warsaw; Co-Editor of Kultura Liberalna
    Read more

  • Volodymyr Yermolenko

    Volodymyr Yermolenko is a Ukrainian philosopher and essayist. He has a degree in Political Science from the EHESS, Paris, and teaches at Kyiv Mohyla Academy in Kyiv. He is the author of the book Narrator and Philosopher: Walter Benjamin and his time (2011, in Ukrainian). Print

  • Oksana Zabuzhko

    Free-lance writer, Kiev
    Read more

  • Tatiana Zhurzhenko

    Research Director, Russia in Global Dialogue / Ukraine in European Dialogue
    Read more