Transit

Transit
Fall des Eisernen Vorhangs, beschleunigte Globalisierung, Erweiterung der Union – all dies hat Europa tiefgreifend verändert. Seit 1990 setzt sich die am IWM herausgegebene Zeitschrift Transit: Europäische Revue mit den neuen Herausforderungen für den alten Kontinent auseinander. Transit will die Ungleichzeitigkeiten, die Unterschiede in den Erfahrungen, Sichtweisen und Werten produktiv machen, welche die lange Teilung Europas hervorgebracht hat. Es will ein Ort zur Selbstverständigung der Europäer nach der Wiederentdeckung ihrer gemeinsamen Geschichte und Zukunft sein. Transit erscheint zwei Mal jährlich im Verlag Neue Kritik in Frankfurt am Main (Impressum).

Heft 25: Polen im neuen Europa / Populismus

Transit 25
In dieser Ausgabe bieten wir unseren LeserInnen zwei Schwerpunkte: Ausführlich widmen wir uns der Zukunft Polens in einem neuen Europa. "Immer schon hat Polen den Osten vom Westen getrennt" schreibt Martin Krol, der in seinem Beitrag Polen als VermittlerIn sieht. Vermitteln und Übersetzen scheinen die Herausforderungen und Aufgaben zu sein, denen sich Polen aufgrund seiner geopolitischen Lage immer noch stellen muss.
In unserem 2. Schwerpunkt stellen wir uns dem Rechtspopulismus. Zunächst in Form einer Diskussion, sowie mit Beiträgen von Ralf Dahrendorf, Jacqueline Hénard und Paul Scheffer.
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Heft 24: Gewerkschaften, transnationale Politik und Demokratie

Für die Gewerkschaften stellt sowohl die Globalisierung selbst als auch der "neue Transnationalismus" eine entscheidende Herausforderung dar: Sind sie historisch obsolet oder - transformiert - notwendiger denn je? Welchen Ort haben sie heute im Kontext der neuer Formen politischen Handelns, insbesondere im Hinblick auf die NGOs? Wie definieren sie die Grenzen der Solidarität?
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Heft 23: Avantgarde / Gewalt und Vertreibung

Die Vorstellung einer Vorhut-Funktion der Künste und der Künstler für die Gestaltung der Zukunft, insbesondere einer anderen, besseren Gesellschaft, hat den Begriff von Kunst, Literatur und Musik im 20. Jahrhundert wesentlich geprägt. Am Beginn des neuen Jahrhunderts erscheinen die Voraussetzungen dieser Vorstellung tiefgreifend verändert. Die Verstrickungen der Avantgarde mit den großen totalitären Systemen, die Enttäuschung der Utopien der Moderne, die Auflösung strikter Grenzen zwischen Kunst und Massenkultur sind die wichtigsten Faktoren dieses Wandels. Das Konzept von Kunst und das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft sind neu zu bestimmen.
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Heft 22: Das Gedächtnis des Jahrhunderts

Transit 22
Wir erleben weltweit eine Konjunktur des Gedächtnisses. Allenthalben macht sich eine tiefgreifende Veränderung der traditionellen Beziehung zur Vergangenheit bemerkbar. Sie hat vielerlei Formen angenommen: Kritik der offiziellen Geschichtsschreibung und Wiedererwachen des verdrängten Geschehens; Einforderung einer zerstörten oder beschlagnahmten Vergangenheit; Pflege der historischen Wurzeln; Aufblühen aller möglichen Arten des Gedenkens; juristische Aufarbeitung der Vergangenheit; Eröffnung der verschiedensten Museen; erhöhte Sensibilität für den Umgang mit Archivbeständen; neue Bindungen an das, was die Angelsachsen heritage, die Franzosen patrimoine und die Deutschen Erbe nennen. Es ist, als wäre eine Flutwelle der Erinnerung über die Welt hereingebrochen und hätte überall eine enge Verbindung zwischen Vergangenheit und Zugehörigkeitsgefühl, Kollektivbewußtsein und individuellem Selbstgefühl, Gedächtnis und Identität geschaffen.
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Heft 21: Westerweiterung?

Das Ende der europäischen Nachkriegsordnung, das unterschiedliche Tempo der Übergangsprozesse in den neuen Demokratien und die bevorstehende Osterweiterung der Europäischen Union haben die alten (immer schon prekären) Grenzziehungen zwischen West-, Mittel-, Osteuropa und dem 'Balkan', zwischen Europa und Nicht-Europa obsolet werden lassen. In diesem Heft versuchen Autoren aus verschiedenen Disziplinen, die Verschiebungen in der realen und imaginären Geographie des alten Kontinents nachzuzeichnen und ihre sozialen, politischen und kulturellen Implikationen zu analysieren.
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Heft 20: Polen und Europa

Winter 2000/01 Polen und Europa Hanna Krall Gespräch über die Unnormalität der Welt Aleksander Smolar 1989 – Geschichte und Gedächtnis Marcin Krol Am Rande Europas Pawel Spiewak Politik und Demokratie in Polen heute Eine Zwischenbilanz Jacek Kucharczyk Polens Weg nach Europa in den Augen der polnischen Öffentlichkeit Jacques Rupnik Die Osterweiterung der Europäischen Union Anatomie …
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Heft 19: Rückkehr der Moderne? / Triumph des Marktes?

Das Projekt der Moderne ist alles andere als erledigt. Was davon sollten wir mitnehmen ins neue Jahrhundert?

1989 scheint den endgültigen Sieg des Marktes zu markieren, und in der Tat ist die Politik inzwischen vor den 'Sachzwängen' der Globalisierung in die Defensive geraten. Es ist Zeit zum Gegenangriff.
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Heft 18: 1989 und die Folgen

Das erste Heft von Transit erschien unmittelbar nach den Revolutionen von 1989, Titel: "Osteuropa - Übergänge zur Demokratie?" Ausgehend von einer Momentaufnahme der verwirrenden Situation in Ostmitteleuropa wollte das Heft eine erste, skizzenhafte Karte jener Wege und Umwege zur Demokratie zeichnen, auf die sich die ehemals sozialistischen Länder begeben hatten. Zehn Jahre später soll versucht werden, eine Bilanz der Transformationsprozesse mit den Perspektiven für das neue Europa zu verbinden.
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Heft 17: Kultur Politik Globalisierung / Europas Verfassung

Heute scheint es, als würden die traditionellen politisch-ideologischen und geopolitischen Spaltungslinien der 1989 untergegangenen Weltordnung zunehmend durch kulturelle Distinktionen transformiert oder ersetzt. Kulturelle Unterscheidungen, Symbole und Praktiken re-interpretieren die bestehenden politischen Dichotomien, lösen sie ab oder schaffen neue. Die Erklärungsversuche für dieses Phänomens sind kontrovers: Stehen wir vor einem "Kampf der Kulturen" oder durchlaufen wir eine "Kreolisierung" auf dem Wege zu einer transnationalen Weltkultur? Oder sind wir vielmehr alle Opfer der "Amerikanisierung"?
Die Beiträge in diesem Heft untersuchen die globale Verschiebung des Politischen im Zeichen der Kultur. Ein Aspekt wird der Ost-West-Vergleich sein und die Frage, wie sich die kulturelle Globalisierung und die lokalen Transformationsprozesse im Osten überlagern.
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Heft 16: Über die Quellen des Hasses

"Mißtrauen, Angst und Haß gegenüber dem Anderen gehören zu den ältesten und tiefsten Schichten unseres Seins - sie reichen bis zu den Anfängen menschlichen Lebens und noch weiter zurück. Mit dem Aufstieg der Zivilisation führten Religion, Kultur und Bürgerschaft eine großzügigere, weiter gefaßte Definition von Identität und Andersheit ein. In den aufgeklärteren Gesellschaften dienen diese Kräfte bis heute dazu, die primitive, natürliche Feindschaft zu abzubauen und unter Kontrolle zu halten, doch auch Religion, Kultur und Bürgersinn haben es nicht vermocht, den Gruppenhaß auszumerzen, ja zuweilen sind sie selbst für ihn eingespannt worden. Der Kampf geht weiter."
Aus dem Beitrag von Bernard Lewis
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Heft 15: Vom Neuschreiben der Geschichte

Es ist noch nicht so lange her, daß europäische Zeitgeschichte zu schreiben eine einfache Angelegenheit war. 1945 war der Einschnitt in unserem Jahrhundert - die Stunde Null, die die Gegenwart von der Vergangenheit trennte, im Westen wie im Osten. Mit 1989 haben sich die Verhältnisse in einer Weise geändert, die die bis-herige Geschichtsschreibung obsolet erscheinen läßt, kaum daß die Tinte getrocknet ist. Der wichtigste Grund ist der Zusammenbruch des Sowjetimperiums, mit dem ein Hauptmotiv der alten Erzählung, die Teilung des Kontinents, verschwunden ist. Gleichzeitig meldet sich allenthalben die verdrängte Erinnerung zurück. Die Nachkriegsgeschichte muß neu gedacht und geschrieben werden. Es geht darum, an einem Geschichtsverständnis zu arbeiten, das sich unserer gemeinsamen europäischen Vergangenheit stellt.
Das Heft stellt Ergebnisse aus dem von Tony Judt, New York University, geleiteten und 1998 abgeschlossenen IWM-Forschungsschwerpunkt "Rethinking Post-War Europe" zur Diskussion. Mitherausgeberin des Heftes ist Gabriella Etmektsoglou, Princeton University.
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Heft 14: Demokratische Politik: Die Agenda der Zukunft

Transit 14
Winter 1997 Nur wenige Jahre nach ihrem Triumph von 1989 steht die westliche Demokratie vor wachsenden Problemen: Bürgerkriege im Herzen Europas, Globalisierung statt “neuen Weltordnung”, Krise des Wohlfahrtsstaats und Rückkehr der Armut, Zersplitterung der Gesellschaft durch Ausgrenzung und wachsenden Fundamentalismus – man könnte diese Bilanz leicht fortsetzen. Wie kann demokratische Politik am Ende des Jahrhunderts …
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Heft 13: Medien und Demokratie

Transit 13
Sommer 1997 Ein neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit? Claus Leggewie Netizens oder: Der gut informierte Bürger heute Seyla Benhabib Für einen neuen Begriff der Öffentlichkeit Medien und politische Kultur Sigrid Baringhorst Symbolische Politik Politische Kampagnen neuen Typs als Medium demokratischer Öffentlichkeit Armin Thurnher Sisyphus kommt aus der Mode Anmerkungen zu modernen, unmodernen und antimodernen Typen von …
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Heft 12: Die Zukunft des Wohlfahrtsstaats

Transit 12
Winter 1996 Die Sozialpolitik ist an einem Wendepunkt angelangt, im Westen wie im Osten. Neue Ideen werden gebraucht, auf beiden Seiten. Ralf Dahrendorf Die Quadratur des Kreises Freiheit, Solidarität und Wohlstand János Kornai Bürger und Staat Die Reform des Wohlfahrtssystems Robert Skidelsky Können wir uns den Wohlfahrtsstaat leisten? Zsuzsa Ferge Freiheit und soziale Sicherheit Witold …
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Heft 11: Generation ohne Eigenschaften?

Transit 11
Sommer 1996 Hase und Igel: Läßt die neue politische Generation auf sich warten oder ist sie schon längst da? Claus Leggewie „Ihr kommt nicht mit bei unseren Änderungen!” Die 89er – Generation ohne Eigenschaften? Shmuel N. Eisenstadt Generationsbewußtsein und Moderne Hans-Joachim von Kondratowitz Der Generationenvertrag und die Zukunft generativer Politiken Jacqueline Hénard Im Ausland der …
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Heft 10: Wien. Jahrhundertwende / Prag. Moral und Politik

Transit 10
Herbst 1995 Wien. Jahrhundertwende Durchzug im Kaffehaus: Österreich nach 1989 und nach dem Beitritt zur EU. Tony Judt Europa am Ende des Jahrhunderts Claus Leggewie Millenniumsdämmerung. Notizen zur österreichischen Lage zwischen Selbstanerkennung und Wiederholungszwang Robert Menasse Ein verrücktes Land Antonio Fian Augsburg. Farce Rudolf Burger Die Zeit der Reife. Zum Abschluß der österreichischen Nationsbildung Christoph …
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Heft 9: Ex occidente lux?

Transit 9
Sommer 1995 Ex occidente lux? Westliche Theorien – Östliche Wirklichkeiten Werden mit den westlichen Paradigmen und Modellen nicht zugleich auch die westlichen Probleme in die postkommunistischen Gesellschaften exportiert? Andrew Arato Bruch oder Kontinuität? Verfassungsdebatten in den neuen Demokratien Janos Kis Politik der kleinen Schritte Verfassungsreform in Ungarn Andrzej Rapaczynski Lernen von Amerika? Für einen pragmatischen …
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Heft 8: Das Europa der Religionen

Transit 8
Herbst 1994 Sind wir auf die ethnisch-religiösen Konflikte des Europa von morgen vorbereitet? Michael Walzer Politik der Differenz. Staatsordnung und Toleranz in der multikulturellen Welt José Casanova Religion und Öffentlichkeit. Ein Ost-/Westvergleich David Martin Säkularisierung in Europa – Glaubensvielfalt in Amerika. Zwei Ausnahmen und keine Regel? Gilles Kepel Islam in Europa. Zwischen Gesellschaft und Gemeinschaft …
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Heft 7: Macht Raum Europa / Magisches Prag?

Transit 7
Frühjahr 1994 Macht Raum Europa Alte und neue Alternativen der europäischen Raumordnung. Otto Kallscheuer Raumordnung und moralische Verwirrung. Zur Einführung Pierre Hassner Das Zentrum als Peripherie. Zur geopolitischen Situation Zentraleuropas Claus Leggewie Space – not time? Raumkämpfe und Souveränität. Zu einer “Geopolitik” multikultureller Gesellschaften Juan J. Linz Staatsbildung, Nationbildung und Demokratie. Eine Skizze aus historisch …
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Heft 6: Dilemmas der Sozialpolitik / Vergangenheiten

Transit 6
Herbst 1993 Dilemmas der Sozialpolitik Soziale Gerechtigkeit in den neuen und in den alten Demokratien. Jacek Kuron Soziale Gerechtigkeit als soziale Bewegung Richard B. Freeman Postkommunistische Schizophrenie Ira Katznelson Jenseits von Sozialismus und Liberalismus Hans-J. Wagener Enttäuschungen, Wunder und rationaler Diskurs Aleksander Smolar Vom homo sovieticus zum Bürger Claus Offe Akteure und Agenda der Reform …
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Heft 5: Gute Gesellschaft

Transit 5
Winter 1992/93 Gute Gesellschaft Wie offen ist die liberale Gesellschaft wirklich? Über die Grenzen von Liberalismus und Kommunitarismus. Charles Taylor Wieviel Gemeinschaft braucht die Demokratie? Jerzy Szacki Aus einem fernen Land. Kommentar zu Taylor Otto Kallscheuer Individuum, Gemeinschaft und die Seele Amerikas Bert van den Brink Gerechtigkeit und Solidarität. Die Liberalismus/Kommunitarismus-Debatte Susan M. Okin Für …
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Heft 4: Politische Kultur

Transit 4
Sommer 1992 Politische Kultur Über Revolution, Bürgertugend, Links und Rechts: eine Bestandsaufnahme der politischen Kultur in Ost- und Westeuropa. Václav Havel Die unvollendete Revolution. Ein Gespräch mit Adam Michnik Ernst-Wolfgang Böckenförde Der Beitrag politischen Handelns zur Verwirklichung von Gerechtigkeit Bruce Ackerman Von der Revolution zur Verfassung George Schöpflin Konservative Politik und konservative Faktoren in den postkommunistischen …
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Heft 3: Die Mühen der Ebene

Transit 3
Winter 1991/1992 Die Mühen der Ebene Demokratisierung und Modernisierung in den postkommunistischen Gesellschaften. Wird die im Kampf gegen die Diktatur gewonnene Stärke unter Bedingungen politischer und wirtschaftlicher Freiheit zum Handicap? Ralf Dahrendorf Müssen Revolutionen scheitern? Aleksander Smolar Gespräche mit Biedenkopf, Geremek und Kis. Jacqueline Hénard CSFR: Am Anfang war die Legende Drago Roksandic Demokratie in “Jugoslawien” Jan T. Gross …
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Heft 2: Rückkehr der Geschichte

Transit 2
Sommer 1991 Rückkehr der Geschichte Schon vor der Wende wurde die Zeit um den Zweiten Weltkrieg nicht nur in der Bundesrepublik, sondern in ganz Europa, ob West oder Ost, zum Gegenstand von “Historikerstreiten”. Nach 1989 begannen um diesen Zeitraum Kontroversen von ungleich größerer Heftigkeit und Tragweite, in der Geschichtswissenschaft selbst, aber auch weit darüber hinaus. …
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Transit online

Tr@nsit is the online sister journal of Transit. Here, authors, fellows and friends of the IWM offer further articles, reflections and comments related to ongoing research and debates at the Institute.

Recent Transit online Articles

  • How Eurovision Became the Kremlin’s Mousetrap

    The Kremlin presented Ukraine with two options, both of which were mousetraps. Were Ukraine to allow Samoylova to enter the country, it would violate its own law and tacitly recognize the “Russian status” of Crimea. Were Ukraine to stick to the rule of law and ban her – and this is what happened – it would indirectly tarnish its image as a country that adheres to European values.
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  • Robert Silvers: Just an Editor?

    There are dozens of stories and myths surrounding Bob Silvers: how he worked around the clock, with several shifts of young assistants struggling to keep up; or his Christmas morning or past-midnight phone calls to discuss ‘a dangling modifier’ or a semicolon that he felt should be changed to a full stop. However, the most apt characterization of him is that of the author who doesn’t write. Asked if he wrote at all, his answer was quick and emphatic: ‘No, I just edit."
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  • Dilemmas eines Herausgebers

    Wie kaum ein anderer Zeitschriftenmacher verstand es Robert Silvers, der legendäre Mitgründer des New York Review of Books, Autoren zum Schreiben zu bringen. Er selbst aber schrieb nie. Mit einer Ausnahme: 2009 erschien in Transit sein Essay „Dilemmas eines Herausgebers“. Wir drucken es hier anlässlich seines Todes am 20. März 2017 wieder ab.
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  • Crimea as a Glimpse into a Post-American World

    Fareed Zakaria’s “post-American world” may not be as benign as the author envisaged back in 2008. Other centers of power may follow Russia’s lead and start exploiting the cracks in the international order rather than engage in helping to patch them up.
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