Martin Pollack

Martin Pollack, geb. 1944 in OÖ, studierte Slawistik und osteuropäische Geschichte. Er war von 1987 bis 1998 Redakteur des “Spiegel” in Warschau und Wien und lebt heute als Schriftsteller und literarischer Übersetzer in Wien und Bocksdorf im Südburgenland. 2011 erhielt er den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung und 2012 den Stanislaw-Vincenz-Preis. Zuletzt erschien von ihm “Kaiser von Amerika: Die große Flucht aus Galizien” (Hanser-Verlag, 2010).

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Der Geschmack von Asche

Die Jahrzehnte kommunistischer Herrschaft in den osteuropäischen Ländern haben in praktisch jeder Familie Fragen aufgeworfen, die nach dem Fall des Eisernen Vorhangs irgendwie beantwortet werden müssen. Diese “posttraumatischen” Störungen in Ländern und Gesellschaften, die nach ihrer Identität suchen, sind das Thema dieses Buchs, das die Autorin Marci Shore gemeinsam mit Martin Pollack am 4. März am IWM vorgestellt hat.
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Gewalt in der Ukraine: Vor unseren Augen

KIEV, UKRAINE - January 25, 2014: Mass anti-government protests
Worauf warten wir noch? Wie können wir helfen? Diese Fragen stellt sich der Schriftsteller Martin Pollack, wenn er dieser Tage seinen Freund Juri Andruchowytsch auf Videos sieht, wie er auf dem Maidan in Kiew steht.
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