Karl Schlögel

Karl Schlögel war Professor für Osteuropäische Geschichte zuerst an der Universität Konstanz, dann an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Nach seiner Emeritierung arbeitet er an einer Archäologie des Kommunismus und einer Geschichte des Wolgaraumes. Zurzeit ist er City of Vienna/IFK Fellow am IFK in Wien.

 

 

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Heft 50: Ein Zeitalter wird besichtigt. 1989 revisited

Die erste Ausgabe von Transit erschien kurz nach 1989, in einem historischen Moment, der das Ende des Kalten Krieges markierte, Europa wiedervereinigte und für seinen östlichen Teil eine Wende zu Demokratie und Marktwirtschaft versprach. Seitdem hat Transit die Transformationsprozesse, die ganz Europa erfassten, kritisch begleitet. Die neue Weltordnung, die sich mit der Wende herausbildete, scheint sich heute aufzulösen – eine Epoche geht zu Ende. Transit, ein Kind und Spiegel dieser Epoche, hat seine langjährigen AutorInnen anlässlich des fünfzigsten (und letzten) Heftes eingeladen zurückzublicken: Was waren ihre Visionen, Hoffnungen und Zweifel? Was ist falsch gelaufen? Und: Was tun?
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Ein Historiker im “Information-War”: Karl Schlögel im Interview

Die russische Annexion der Krim und der "unerklärte Krieg" in der Ukraine haben selbst Experten überrascht. So auch den Historiker und Russland-Kenner Karl Schlögel. Der russische Präsident Wladimir Putin verfolge heute eine völkische Politik, die an das "Dritte Reich" erinnert, sagte er in einem Interview.
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