Cornelia Klinger

Portrait Cornelia Klinger

Cornelia Klinger studied Philosophy, Literature and Art History at the University of Cologne, and obtained her doctorate in 1981 for her research on “Die politische Funktion der transzendentalphilosophischen Theorie der Freiheit”. She received her habilitation in 1992 at the University of Tübingen (Germany) with a study on “Ästhetische Modernität und ‘Wiederverzauberung der Welt’. Der Ort der Romantik im Prozeß der Moderne”. From 1978 to 1983 she served as Assistant Professor at the Department of German Language and Literature at Cologne University. Klinger taught and gave lectures as Visiting Professor at the Universities of Vienna, Zürich, Bielefeld, Frankfurt, Klagenfurt, Innsbruck, Tübingen and Munich. Since 1983 she is Permanent Fellow at the IWM and, since 2003, Visiting Professor of Philosophy at the University of Tübingen. From 2013 to 2014 she was Acting Rector at the IWM (together with Michael J. Sandel).

While working in several research areas, she focuses mainly on Political Philosophy, Aesthetics, and Gender Studies.

Selected Publications

Blindheit und Hellsichtigkeit. Künstlerkritik an Politik und Gesellschaft der Gegenwart, Berlin: Akademie Verlag, 2013 (Wiener Reihe. Themen der Philosophie, gemeinsam herausgegeben mit Herta Nagl-Docekal, Ludwig Nagl und Alexander Somek, Band 16)

Perspektiven des Todes in der modernen Gesellschaft, Wien: Böhlau, 2009 (Wiener Reihe. Themen der Philosophie, Band 15)

Über-Kreuzungen. Fremdheit, Ungleichheit, Differenz (gemeinsam herausgegeben mit Gudrun-Axeli Knapp), Münster: Westfälisches Dampfboot, 2008

Achsen der Ungleichheit. Zum Verhältnis von Klasse, Geschlecht und Ethnizität (gemeinsam herausgegeben mit Gudrun-Axeli Knapp und Birgit Sauer), Frankfurt am Main: Campus, 2007

Das Jahrhundert der Avantgarden (gemeinsam herausgegeben mit Wolfgang Müller-Funk), München: Fink Verlag, 2004

Flucht – Trost – Revolte. Die Moderne und ihre ästhetischen Gegenwelten, München: Carl Hanser Verlag, 1995.

 


Former affiliation at the IWM:
1983 – 86, Visiting Fellow

 

 

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Blindheit und Hellsichtigkeit. Künstlerkritik an Politik und Gesellschaft der Gegenwart

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Wiener Reihe. Themen der Philosophie, hg. von Herta Nagl-Docekal, Cornelia Klinger, Ludwig Nagl und Alexander Somek, Bd. 16. Was ist der Ort der Künste in der Gesellschaft der Gegenwart? Auf der Suche nach Antworten richtet sich der Blick ins 20. Jh. zurück: Eine sich zu einem autonomen gesellschaftlichen Teilbereich ausdifferenzierende ästhetische Sphäre konnte sich einerseits …
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Frauen-Lebenswerk-Preisträgerin 2013

Preisverleihung Klinger
Der diesjährige Frauen-Lebenswerk-Preis, gestiftet von der Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst, wird an die Philosophin und interimistische Rektorin des IWM Cornelia Klinger verliehen. In ihrer Begründung führte die Jury aus, dass Cornelia Klinger als hochkarätige Wissenschaftlerin maßgeblich die feministische Forschung und Theorie in Wien durch ihr Wirken in den vergangenen Dekaden vorangetrieben habe.
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„Macht und Moral – Wie Politik funktioniert“

Kreuz und Quer_Politik und Macht
Wer im Staat herrscht, muss die Gesetze der Moral verletzen, schrieb Machiavelli vor mehr als 500 Jahren. Was hat sich seither verändert? Ist Politik nach wie vor ein schmutziges Geschäft? Darüber diskutieren Cornelia Klinger, Peter Huemer, Thomas Hofer und Henning Ottmann in der Sendung "Kreuz und Quer" am 24. September.
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Islam in Europa 2025 – Eine Zukunftsvision

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Cornelia Klinger, Carla Amina Baghajati, Sineb El Masrar, Mouhanad Khorchide und Thomas Schmidinger diskutierten in der Sendung "Kreuz und Quer" über die Rolle von Musliminnen und Muslimen in Europa.
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Perspektiven des Todes in der modernen Gesellschaft

C. Klinger: Perspektiven des Todes in der modernen Gesellschaft
Wiener Reihe. Themen der Philosophie, Band 15 Das invariante Faktum von Sterblichkeit und Tod ist offen für fast unendlich viele Varianten von Verhaltens- und Handlungsweisen, von Deutungen und Sinnstiftungen. Der Band versammelt Beiträge aus verschiedenen Bereichen – von Theologie und Philosophie über Sozial- und Kulturwissenschaften bis hin zur Medizin. So entsteht ein Spektrum unterschiedlicher Perspektiven …
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ÜberKreuzungen

Klinger, Knapp: ÜberKreuzungen
Fremdheit, Ungleichheit, Differenz Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Band 23 ÜberKreuzungen zwischen unterschiedlichen Formen von Ungleichheit, Herrschaft und Differenz stehen im Zentrum der jüngeren Geschlechterforschung. Welche Kategorien sozialer Strukturierung sind wesentlich für ein Verständnis der modernen Gesellschaft? Welche Folgen hat die soziale Heterogenität der Genus-Gruppe „Frauen“ für feministische Kritik und Politik? Wie lassen sich Wechselbezüge zwischen …
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Achsen der Ungleichheit

Achsen der Ungleichheit
Zum Verhältnis von Klasse, Geschlecht und Ethnizität Gesellschaftliche Ungleichheit wurde lange Zeit vor allem anhand von »Klasse« thematisiert. Inzwischen hat sich der Fokus um andere Konfliktlinien erweitert. In diesem Band werden die unterschiedlichen Relationen von Ungleichheit in den Dimensionen von Klasse, Geschlecht und Ethnizität bestimmt und in einen gesellschaftstheoretischen Horizont gestellt. Mit Beiträgen von Brigitte …
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Kunst – Gesellschaft – Politik

Zur Einführung In den Jahren 2008 bis 2010 veranstaltete das IWM mit freundlicher Unterstützung des Renner- Instituts eine Reihe von Vorträgen unter dem denkbar einfallslosen Titel Kunst – Gesellschaft – Politik. Drei unvermittelt aneinander gereihte Allerwelts-Hauptwörter, noch dazu im verpönten Singular – wo wir doch längst wissen, dass es die/eine Kunst, die/eine Gesellschaft, ganz zu …
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Erinnerungen an 1984

Meine erste Begegnung mit George Orwells Roman muss irgendwann Anfang der 70er Jahre stattgefunden haben – als Schullektüre. Nach Animal Farm wurde Nineteen Eighty-Four »durchgenommen«. Das geschah wohl nicht nur, um unser englisches Vokabular zu erweitern, sondern auch in der Absicht, den Schülerinnen eines zutiefst bürgerlichen Mädchengymnasiums in der tiefsten westdeutschen Provinz (an deren äußersten …
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Achsen der Ungleichheit – Achsen der Differenz.
Verhältnisbestimmungen von Klasse, Geschlecht, »Rasse« / Ethnizität

In der Debatte über gesellschaftliche Transformationsprozesse in Zeiten von Globalisierung und europäischer Integration wird vielfach eine Kluft zwischen der wachsenden Brisanz von Fragen sozialer Ungleichheit und Ausgrenzung auf der einen und ihrer unbefriedigenden wissenschaftlichen Durchdringung auf der anderen Seite notiert. Klärungsbedarf besteht sowohl hinsichtlich des Verhältnisses von Kontinuität und Wandel in den Formen von Ungleichheit …
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