Solidarity / Transit

Was hält Europa zusammen?

1. Die Europäische Union steht vor einer großen, vielleicht ihrer bisher größten Herausforderung. Zum einen erweitert sie sich, und zwar dramatisch: Mehr als 70 Millionen Menschen werden europäische Pässe bekommen. Zum anderen versucht sie, sich selbst – in einem Verfassungsbildungsprozess – radikal neu zu definieren, sich in eine neuartige politische Einheit zu verwandeln. Die Erweiterung …
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Überflüssig.
Deutungsbegriff für neue gesellschaftliche Gefährdungen?

»Überflüssig in diesem Land«[1] Im Oktober 2004 porträtierte die Berliner taz unter dem Titel »Überflüssig in diesem Land« den Reserveoffizier der Bundeswehr, Andreas S.[2] In das Bild, das sich die Gesellschaft ebenso wie die Soziologie von ›den‹ Überflüssigen, von der »uneinheitlichen Gruppe der am Arbeitsmarkt Marginalisierten: Langzeitarbeitslose, Sozialhilfeempfänger, arbeitssuchende Jugendliche, Beschäftigte im Tieflohnsektor und in …
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Achsen der Ungleichheit – Achsen der Differenz.
Verhältnisbestimmungen von Klasse, Geschlecht, »Rasse« / Ethnizität

In der Debatte über gesellschaftliche Transformationsprozesse in Zeiten von Globalisierung und europäischer Integration wird vielfach eine Kluft zwischen der wachsenden Brisanz von Fragen sozialer Ungleichheit und Ausgrenzung auf der einen und ihrer unbefriedigenden wissenschaftlichen Durchdringung auf der anderen Seite notiert. Klärungsbedarf besteht sowohl hinsichtlich des Verhältnisses von Kontinuität und Wandel in den Formen von Ungleichheit …
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Die Zukunft der sozialen Sicherheit

Die Beiträge in diesem Heft diskutieren soziale Sicherheit und soziale Modelle im Hinblick auf ihre verschiedene Formen, Strukturen und Ziele. Es geht vor allem um die Frage, wie unsere Gesellschaft, wie unsere Länder – die Europäische Union auf der einen Seite und die Vereinigten Staaten auf der anderen – diese Ziele zu verwirklichen suchen. In …
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Where Does Solidarity End?

For some sceptics, solidarity has already ended: we are in an epoch of individualism, when concern for the welfare of others has no place in the rational-choice egoism of purely economic actors. But the question may be posed rather differently: not whether solidarity is at an end, but whether old models and conceptions are exhausted and thus whether solidarity must be redefined and re-invented.
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