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The Institute for Human Sciences (IWM) is an independent institute for advanced
study in the humanities and social sciences based in Vienna. Since its foundation
in 1982, it has promoted intellectual exchange between East and West, between
academia and society, and between a variety of disciplines and schools of thought.
In the early days, the Institute primarily sought to reintegrate the ideas
and experiences of Eastern Europe into Western debates, from which it had largely
been isolated after 1945. This goal remains of crucial importance even two
decades after the fall of the Iron Curtain, as old and new boundaries between
East and West continue to shape beliefs, attitudes, and institutions. At the
same time, the IWM has been trying to foster the exchange of ideas and knowledge
between Europe and North America.
More broadly, the Institute is committed to broaching new and often contested
topics of societal relevance, thus contributing to debates on a wide range
of political, socio-economic, and cultural issues. Accordingly, research at
the IWM is closely related to the challenges confronting political practitioners
and the public at large. As a result, the Institute’s work has an intellectual
as well as a practical dimension: research activities are designed to provide
an impetus for policy-oriented programs and vice versa.
The IWM is an open community of scholars that consists of Permanent Fellows,
Visiting Fellows, and Junior Visiting Fellows. It hosts about fifty fellows
and guests every year, academics as well as journalists and translators, most
of whom come from Europe and North America. They work on projects of their
own choice within the Institute’s research focuses.
In terms of content, research at the Institute is currently focused
on five fields:
- Sources of Inequality / Social Solidarity
- Religion and Secularism
- United Europe - Divided Memory
- Cultures and Institutions: Central and Eastern Europe in a Global Context
- The Philosophical Work of Jan Patocka
Institute for Human Sciences at Boston University
IWM brochure 2010
Institut für die Wissenschaften vom Menschen
Das Institut
für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) ist ein unabhängiges Institute
for Advanced Study auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften
mit Sitz in Wien. Seit seiner Gründung im Jahr 1982 fördert es den
geistigen Austausch zwischen Ost und West, zwischen Wissenschaft und Gesellschaft
sowie zwischen einer Vielzahl von Fächern und Denkrichtungen.
In den ersten Jahren bemühte sich das Institut vor allem darum, Ideen
und Erfahrungen aus dem nach 1945 intellek tuell abgeschnittenen östlichen
Teil Europas in westliche Debatten einzubringen. Dieses Ziel behält seine
herausragende Bedeutung auch zwei Jahrzehnte nach dem Fall des Eisernen Vorhangs,
da alte und neue Trennlinien zwischen Ost und West weiterhin prägend auf Überzeugungen,
Einstellungen und Institutionen wirken. Zugleich setzt sich das IWM seit vielen
Jahren für den Austausch von Ideen und Forschungsergebnissen zwischen
Europa und Nordamerika ein.
Das Institut möchte neue, gesellschaftlich relevante und oftmals umstrittene
Themen ins Blickfeld rücken, um so einen Beitrag zu politischen, sozialen,
wirtschaftlichen und kulturellen Diskussionen zu leisten. Die Forschungsvorhaben
des IWM sind daher eng mit Herausforderungen verbunden, die sich gleichermaßen
politischen Akteuren wie der breiteren Öffentlichkeit stellen. Folglich
hat die Arbeit des Instituts sowohl eine intellektuelle als auch eine praktische
Dimension: Wissenschaftliche Fragestellungen auf der einen und praxisbezogene
Projekte auf der anderen Seite sollen sich wechselseitig Impulse geben.
Das IWM versteht sich als eine Gemeinschaft von Gelehrten, die sich aus Ständigen
Wissenschaftlichen Mitgliedern, Gastwissenschaftler/innen und Nachwuchsforscher/innen
zusammensetzt. Jedes Jahr beherbergt es rund fünfzig Fellows und Gäste,
Wissenschaftler/innen sowie Journalisten/innen und Übersetzer/innen, von
denen die meisten aus Europa und Nordamerika kommen. Sie arbeiten an Projekten
ihrer Wahl im Rahmen der Forschungsschwerpunkte des Instituts.
Inhaltlich konzentriert sich die Arbeit am Institut gegenwärtig
auf fünf Schwerpunkte:
- Ursachen von Ungleichheit / Soziale Solidarität
- Religion und Säkularismus
- Vereintes Europa - Geteilte Geschichte
- Kulturen und Institutionen: Mittel- und Osteuropa im globalen Kontext
- Das philosophische Werk Jan Patockas
Institute for Human Sciences at Boston University
IWM Broschüre 2010
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