Der kanadische Philosoph Charles Taylor lebt derzeit in Wien und forscht als Permanent Fellow am IWM. Er publizierte vor kurzem mit seinem opus magnum "Ein säkulares Zeitalter" eine Abhandlung über die Geschichte der Säkularisierung von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Aufklärung und Humanismus drängten den Einfluss der Religion im Lebensalltag zurück und Werte wie die menschliche Vernunft traten in den Vordergrund. In seinem Buch kommt Taylor zu dem Schluß, dass es die Religion selbst war, die das Säkulare hervorgebracht hat. "Are We Living in A Secular Age?" debattiert Taylor am 9. Juni um 18 Uhr am IWM mit Kardinal Christoph Schönborn über das Spannungsverhältnis von Religiosität und Säkularisierung in der heutigen Gesellschaft. Bernhard Kern, Falter:Programm
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