Wie wirkt 1914 nach?

Sunday, 19 January 2014, 11:00am - 12:30pm, Burgtheater
Debatte_Erster Weltkrieg_201401

Video der Debatte

Die Debatte zum Nachlesen
Die Kunst, im kritischen Moment nichts zu tun
Der Standard, Josef Kirchengast, 19.01.2014

Am 28. Juni 1914 wurde der Thronfolger von Österreich-Ungarn, Erzherzog Franz Ferdinand, in Sarajewo ermordet. Dieses Attentat war der Auslöser für den Ersten Weltkrieg, der eine epochale Zäsur mit enormen Folgen für die ganze Welt war. Fast 40 Länder waren in irgendeiner Form beteiligt, an die 70 Millionen Menschen standen unter Waffen, 17 Millionen Opfer waren zu beklagen. „Wie wirkt 1914 nach?“ ist die zentrale Frage für diese Diskussion im Rahmen der Reihe Europa im Diskurs/Debating Europe. Wir wollen aus verschiedenen Blickwinkel Fragen wie nach der Kriegsschuld, der sozialen Militarisierung, Fronterfahrungen, humanitären und allgemeinen Folgen des Kriegs erörtern.  Dabei geht es auch darum, wie sich der Erste Weltkrieg im Gedächtnis Österreichs und Zentraleuropas eingebrannt hat und wie sich diese Erfahrungen noch heute auswirken.

Eduard Habsburg-Lothringen
Autor, Kommunikationsberater der Diözese St. Pölten

Biljana Srbljanović
serbische Schriftstellerin und Dramaturgin

Manfried Rauchensteiner
Professor für Österreichische Geschichte an der Universität Wien; bis 2005 Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums

Timothy Snyder
Bird White Housum Professor of History an der Yale University und IWM Permanent Fellow

Moderation:
Alexandra Föderl-Schmid
Chefredakteurin, DER STANDARD

In deutscher und englischer Sprache

Die Reihe ist eine Kooperation von IWM, Burgtheater, ERSTE Stiftung und Der Standard

Weiterführende Artikel:
Integration, Gegenintegration, Desintegration. Das Ende des Habsburgerreiches
Neue Züricher Zeitung, 21.12.2013
Die Monarchie war nicht zum Scheitern verurteilt
Der Standard, 29.11.2013