Multiple Modernities: Überlegungen im Anschluss an Max Weber

Thursday, 26 September 2013, 6:00pm - 8:00pm, IWM library
Das Gros der soziologischen Theorien hat sich an der Durchbruchsproblematik von der Vormoderne zur Moderne abgearbeitet und dafür reichhaltige begriffliche Unterscheidungen entwickelt. Die soziologische Theorie hat aber kaum etwas anzubieten, um die sich ausbreitende Moderne differenziert in ihren Varianten zu erfassen.

Warum ist hier eine Anknüpfung an Max Webers Forschungsprogramm sinnvoll? Zum einen hat der Neoweberianismus kein eigenständiges Theorieangebot zum Thema Globalisierung hervorgebracht, obwohl Weber selbst die okzidentale Entwicklung nicht isoliert, sondern mit Blick auf andere Regionen und Religionen verständlich macht. Zum anderen verspricht der Anschluss an Max Weber auch einen Gewinn für die aktuelle Debatte selbst, die in vielerlei Hinsicht konzeptionelle Blind- und Schwachstellen aufweist.

Thomas_SchwinnThomas Schwinn, Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie, Universität Heidelberg

In Kooperation mit der Deutschen Botschaft Wien

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