Designer als Interpreten

Tuesday, 16 December 2008, 6:00pm - 7:30pm, IWM library
Die heutige Produktwelt inszeniert und überhöht unseren Alltag und macht ihn mehr denn je zu einer Fiktion. Situationen und Handlungen werden jeweils durch die Konsumgüter interpretiert. Damit leistet die Sphäre des Konsums, was man traditionell von der Kunst erwartet hat. Gibt es also noch einen Unterschied zwischen dem ‘ästhetischen Schein’ der Kunst und dem Schein der Waren? Worin könnte er bestehen? Und was bedeutet es, in einer Welt zu leben, die voll mit fiktionalisierenden Konsumprodukten ist?

Wolfgang Ullrich ist Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe.

In Kooperation mit dem Renner Institut