Opinion Page Editor of the business daily Vedomosti (Moscow)
Guest at the IWM, December 2012 – February 2013
The nation-state faces more challenges than it has defenders. Wealthy citizens live their financial lives abroad, preventing the state from aiding others. The European Union has been halted in midcourse, with mixed sovereignty providing an excuse for nationalist demagogy among its members. In Russia, Ukraine and Belarus, those who claim to defend the traditional state are often defending little more than the clique that happens to control it. In the United States, not only the Tea Party regards the state as a problem rather than a means of solving problems.
The ideological wars of the twentieth century were all about the future of the state. Now that these conflicts of ideas are in the past, can the state survive without ideas? Can the state be a functional reality without an animating mission?
Book presentation and discussion with:
Timothy Snyder
Bird White Housum Professor of History at Yale University and IWM Permanent Fellow
Ivan Krastev
Chair of the Board of the Centre for Liberal Strategies in Sofia and IWM Permanent Fellow
Chair: Marci Shore
Associate Professor of History at Yale University and IWM Visiting Fellow
In cooperation with the Bruno Kreisky Forum, Hanser Verlag and Eurozine
Please register via mail events@iwm.at or phone +43-1-313-58-0
Tony Judt und Timothy Snyder: Nachdenken über das 20. Jahrhundert,
München: Hanser, 2013
Tony Judt and Timothy Snyder: Thinking the Twentieth Century. Intellectuals and Politics in the Twentieth Century, London: Penguin Press, 2012
ÖAW APART-Stipendiatin (Geschichte), Institut
für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte,
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Visiting Fellow (April – September 2013)
Project:
‚Mischlinge‘ und ‚Geltungsjuden‘. Alltag und Verfolgungserfahrungen von Frauen und Männern halbjüdischer Herkunft in Wien (1938 – 45)
Im Mittelpunkt dieses Forschungsprojektes stehen Frauen und Männer „halbjüdischer“ Herkunft, die durch den Schutz eines nichtjüdischen Elternteils die Zeit des NS-Regimes in Wien überlebten. Das Schicksal jener Menschen, denen „nichts geschah“, die jedoch zunehmender Entrechtung und Verfolgung ausgesetzt waren, ist bislang noch wenig erforscht worden. Im Zentrum stehen die Handlungsspielräume und Identitätskonstruktionen dieser Menschen, deren schiere Existenz den Vorstellungen nationalsozialistischer Rassenideologie widersprach und als „ungelöstes Problem“ im
Zuge der „Endlösung der Judenfrage“ eine zentrale Rolle spielte.
ÖAW DOC-Stipendiat, Institut für Kultur- und
Sozialanthropologie, Universität Wien
Junior Visiting Fellow (January – June 2013)
Project:
Kultur- und Sozialanthropologische Wissensproduktion und
–vermittlung im Kontext der neoliberalen Wissensgesellschaft
Mein Dissertationsvorhaben untersucht Bedingungen sozialwissenschaftlicher Wissensproduktion und -vermittlung in der gegenwärtigen neoliberalen Wissensökonomie am Beispiel der Kultur- und Sozialanthropologie sowie deren Konsequenzen für das Fach und seine VertreterInnen. Im Sinne eines Bourdieu’schen Feldbegriffes beschränke ich meine Forschung nicht auf österreichische Universitäten, sondern beziehe auch Institutionen der Wissenschaftsförderung und das Department of Anthropology der Universität Kopenhagen in meinen Vergleich mit ein, um unterschiedliche Positionen und deren Relationen zueinander herausarbeiten zu können.